Eltroplan investiert fünf Millionen Euro in Erweiterung des Standorts Endingen
Die Eltroplan Engineering GmbH erweitert ihren Hauptsitz in Endingen am Kaiserstuhl. Mit einem Investitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro entsteht ein Neubau mit etwa 1.500 Quadratmetern zusätzlicher Produktions-, Lager- und Bürofläche. Das Unternehmen will damit seine Fertigungskapazitäten ausbauen und langfristig zehn bis 15 neue Arbeitsplätze schaffen.
Wie Eltroplan Engineering auf LinkedIn mitteilt, erfolgte der Spatenstich für das Erweiterungsprojekt am 15. Oktober 2026. Mit dem Neubau will das Unternehmen seine Produktionsmöglichkeiten erweitern und zusätzliche Kapazitäten im Engineering schaffen.
Die Investition sei zugleich ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Endingen, an dem das Unternehmen auch künftig wachsen wolle.
Neue Produktionskapazitäten und Arbeitsplätze geplant
Der Erweiterungsbau entsteht auf dem bestehenden Firmengelände. Vorgesehen ist eine Stahlkonstruktion mit einer zusätzlichen Büroebene und einem gläsernen Verbindungssteg zum Bestandsgebäude.
Die Bauarbeiten stellen aufgrund der vorhandenen Fundamente und unterschiedlichen Gründungstiefen besondere Anforderungen an die Umsetzung. Insgesamt müssen rund 2.500 Kubikmeter Erdreich ausgehoben werden.
Für die Architektur ist Christoph Baum verantwortlich, während Christoph Späth die Rohbauarbeiten übernimmt.
Gründer und Inhaber Michael Pawellek betonte beim Spatenstich die Bedeutung des Standorts für das Unternehmen.
„Wir sind stolz darauf, zu den Unternehmen zu gehören, die den Wirtschaftsstandort Endingen mittragen. Gleichzeitig ist es uns wichtig, auch etwas an die Gemeinde zurückzugeben. Die Zusammenarbeit zwischen Handel, Industrie und Verwaltung funktioniert hier sehr gut. Herausforderungen können offen angesprochen werden, und gemeinsam finden wir Lösungen“, erklärte Pawellek.
Insgesamt zwölf Millionen Euro für zwei Bauprojekte
Neben der Erweiterung in Endingen investiert die Eltroplan Group auch in einen Neubau am Standort Stockach.
Zusammen beläuft sich das Investitionsvolumen für beide Bauprojekte auf rund zwölf Millionen Euro. Die Fertigstellung ist jeweils bis Ende 2027 vorgesehen.
Mit den Investitionen will die Unternehmensgruppe ihre Produktions- und Entwicklungskapazitäten langfristig stärken und zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten schaffen.
Auch Endingens Bürgermeister Tobias Metz begrüßte das Vorhaben. Gerade in einer wirtschaftlich angespannten Zeit sei es ein positives Signal, wenn ein Unternehmen in seinen Hauptsitz investiere und neue Perspektiven vor Ort schaffe.
Mit dem Ausbau in Endingen und dem Neubau in Stockach setzt die Eltroplan Group ihre Investitionen in die eigenen Standorte fort.




