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Cellnex-Poland
© Ericsson
Elektronikproduktion |

Ericsson modernisiert und erweitert 5G Netz von Cellnex Poland

Cellnex Poland hat Ericsson als einen seiner Lieferanten für die Modernisierung und den Ausbau seines 5G Funkzugangsnetzes ausgewählt. Zum Auftrag gehören Funktechnik, RAN Rechenmodule, Richtfunkverbindungen, Antennen und Gehäuse. Mehrere der Produkte werden dabei erstmals in größerem Umfang eingesetzt.

Wie Ericsson in einer Pressemitteilung mitteilt, basiert die eingesetzte Ausrüstung auf eigenen Chips des Unternehmens. Die neue Technik soll gegenüber früheren Generationen eine höhere Energieeffizienz, einen geringeren Platzbedarf und eine niedrigere Belastung der Mobilfunkmasten ermöglichen.

Die Infrastruktur von Cellnex Poland wird vom Mobilfunkbetreiber Polkomtel genutzt, der seine Mobilfunkdienste unter der Marke Plus anbietet.

Cellnex wird zum ersten Kunden für Ericssons neues leistungsstarkes E Band Richtfunksystem MINI-LINK 6356, das für Backhaul Verbindungen mit hoher Kapazität vorgesehen ist.

Darüber hinaus erfolgt die erste großflächige Einführung von Ericssons Transport Automation Controller. Die Lösung nutzt künstliche Intelligenz, um die Verwaltung des Richtfunk Backhauls zu automatisieren.

Auch die Funkeinheit AIR 3229, die zwei Frequenzbänder in einem einzigen Gerät kombiniert, wird erstmals in Polen eingesetzt. Cellnex hat zudem Ericssons Energie und Gehäuseplattform für seine Standorte ausgewählt.

„Die steigende Nachfrage nach mobiler Datenübertragung erfordert nicht nur die Modernisierung der aktiven Technik. Es ist auch notwendig, die Anzahl der Komponenten zu erhöhen, um das Netz zu verdichten und gleichzeitig die Energieeffizienz, die Optimierung der Ausrüstung, die Widerstandsfähigkeit des Netzes und die Umweltauswirkungen zu verbessern“, sagt Leszek Lis, Director for Operations und Mitglied des Vorstands von Cellnex Poland.

Ericsson beschäftigt rund 2.000 Forschungs und Entwicklungsingenieure in Krakau und Łódź. Die Produktion für den europäischen Markt erfolgt im polnischen Tczew gemeinsam mit dem Auftragsfertiger Flex.


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