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Elektronikproduktion |

Panasonic Factory Solutions bündelt Geschäft in Budapest

Panasonic Factory Solutions stärkt seine Präsenz in Mittel- und Osteuropa und bündelt Kundenbetreuung, Engineering, Service und Entwicklung in Budapest. Dafür hat das Unternehmen ein deutlich erweitertes Technical Centre eröffnet.

Panasonic Factory Solutions investiert in den Ausbau seiner Aktivitäten in Budapest, Ungarn. Wie Panasonic Connect in einer Pressemitteilung mitteilt, soll das neue Technical Centre als regionales Zentrum für Elektronikhersteller in Mittel- und Osteuropa dienen. Hintergrund ist die steigende Nachfrage nach Schulungen, Demonstrationen und Lifecycle-Support, während Hersteller ihre Produktionskapazitäten in der Region weiter ausbauen. 

Das neue Technical Centre ersetzt die bisherige Schulungseinrichtung in München, die ihre Kapazitätsgrenzen erreicht hatte. Der Standort in Budapest verfügt über vier vollständig ausgestattete Schulungs- und Demonstrationsräume. Das Customer Experience Centre in München bleibt unterdessen als B2B-Showroom bestehen und bietet weiterhin Schulungsmöglichkeiten für Kunden von Factory Solutions. 

Kernstück des neuen Zentrums ist eine 860 Quadratmeter große Produktionsfläche mit einer erweiterten Demonstrationslinie für aktuelle SMT-Technologien von Panasonic. Dazu gehören die NPM G Series, die ASF-Feeder-Technologie zur automatisierten Materialnachfüllung sowie die KI-Software APC-5M für vorausschauende Wartung. Dadurch sollen komplette Produktionsabläufe unter realistischen Fertigungsbedingungen demonstriert werden können. 

Darüber hinaus verfügt der Standort über ein eigenes Materiallager und einen Musterraum für kundenspezifische Konfigurationen. Panasonic sieht außerdem ausreichend Platz für einen weiteren Ausbau, beispielsweise durch zusätzliche Lösungen für die Automatisierung der Produktion. 

Das Technical Centre dient zugleich als Zentrum für die Operations-&-Maintenance- sowie Lifecycle-Support-Programme von Panasonic Connect Europe. Bereits 2022 hatte das Unternehmen in Budapest einen Service für die Aufarbeitung von Bestückköpfen und Feedern eingerichtet. Künftig sollen Kunden verstärkt von proaktiven und vorausschauenden Wartungsdiensten profitieren. 

„Da die Nachfrage nach unseren Schulungsprogrammen, Demonstrationen und unserem Engineering-Support kontinuierlich gestiegen ist, wurde deutlich, dass unser bisheriges Technical Centre nicht mehr den Platz bot, den unsere Kunden und Teams benötigten“, sagt Jérôme Clouet, Senior Product Manager bei Panasonic Connect Europe. „Mit unserem neuen Standort in Budapest können wir diese Aktivitäten deutlich ausweiten und gleichzeitig eine wesentlich realistischere Demonstrationsumgebung schaffen.“

Panasonic begründet die Wahl Budapests unter anderem mit der Lage in einer der dynamischsten Regionen für die europäische Elektronikfertigung sowie dem Zugang zu qualifizierten Ingenieuren und Fachkräften. Besonders in den Bereichen Automotive, Industrie und Produktion von KI-Server-Boards sieht das Unternehmen Mittel- und Osteuropa als wichtigen Wachstumsmarkt. 

Am 23. und 24. September 2026 veranstaltete Panasonic Factory Solutions zudem erstmals seine Tech Days in Budapest. Dabei standen vernetzte und intelligente Fertigung sowie der Weg hin zur autonomen Fabrik im Mittelpunkt. 

 


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