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Elektronikproduktion |

InfraTech Cables plant Glasfaserkabel-Fertigung und F&E-Campus in Polen

Der US-amerikanische Infrastrukturentwickler InfraTech Capital will über seine Glasfaserkabel-Plattform InfraTech Cables in Polen einen europäischen Fertigungs- und Technologiecampus aufbauen. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 24. September hervor. Dort sollen künftig Glasfaserkabel gefertigt sowie Engineering, Forschung und Produktqualifizierung angesiedelt werden. Der Standort soll den Bedarf von KI-Rechenzentren und Telekommunikationsnetzen an leistungsfähiger optischer Infrastruktur bedienen.

Fertigung und Qualifizierung an einem Campus

InfraTech Cables plant den Standort als gemeinsame Plattform für Fertigung, Engineering und Produktqualifizierung. Am neuen Campus sollen Loose-Tube-, Microcable- und ADSS-Kabel sowie High-Fiber-Count- und fortschrittliche Rollable-Ribbon-Architekturen gefertigt werden. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Unternehmen auf hochdichte Designs, bei denen Faserkapazität, Kabeldurchmesser und die Nutzung verfügbarer Leitungswege eine wichtige Rolle spielen. Eine modulare Produktionsarchitektur soll es erlauben, Fertigungskapazität und technische Möglichkeiten entsprechend den Kundenanforderungen und der Marktnachfrage auszubauen.

Ein Center of Excellence for Optical Communications soll Forschung und Produktentwicklung am Standort bündeln. Für Prototypenbewertung und kundenspezifische Qualifizierungen richtet InfraTech Cables zusätzlich ein Optical Engineering and Qualification Center ein. Zu dessen Aufgaben gehören auch Material- und Prozessengineering sowie optische, mechanische und umweltbezogene Tests nach internationalen Standards und Kundenanforderungen.

Europäische Fertigungsbasis für optische Infrastruktur

Mit dem neuen Campus will InfraTech Cables sein internationales Fertigungs- und Liefernetz in Europa erweitern. Der zusätzliche Standort soll die Produktion geografisch breiter aufstellen und die Lieferzeiten verbessern. Zugleich will das Unternehmen seine Lieferkette widerstandsfähiger machen. Die Fertigungskapazität soll entsprechend den Kundenanforderungen und der Marktnachfrage wachsen. Die dort gefertigten Glasfaserkabel sollen unter anderem in KI- und Hyperscale-Rechenzentren sowie anspruchsvolleren Telekommunikationsnetzen zum Einsatz kommen.

InfraTech Capital Italia koordiniert das europäische Entwicklungsprogramm von Mailand aus und begleitet dabei die Projektumsetzung, das Engineering und die Entwicklung der Lieferkette. Das Projekt ist nach Unternehmensangaben vollständig über InfraTech Capital und seine Investitionspartner finanziert. Details zum endgültigen Standort in Polen, zur Fertigungskapazität und zum Zeitplan will die Gruppe im weiteren Projektverlauf veröffentlichen.

Luiz Fuschini, President und Chairman von InfraTech Capital, erklärte: „Die Finanzierung steht, die europäische Entwicklungsstruktur ist geschaffen und jetzt konzentrieren wir uns auf die Umsetzung. Wir wollen einen Betrieb aufbauen, der die Anforderungen der nächsten Generation optischer Infrastruktur erfüllen kann, insbesondere die steigenden Anforderungen an Dichte und Leistung durch KI, Hyperscale-Computing und zunehmend komplexe Telekommunikationsnetze.“


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