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CATL-Debrecen
© CATL
Elektronikproduktion |

CATL startet Testproduktion in Batteriezellfabrik im ungarischen Debrecen

Der chinesische Batteriehersteller CATL hat in seinem neuen Zellgebäude im ungarischen Debrecen die Testproduktion auf den ersten beiden Linien aufgenommen. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 22. September hervor. Im Probebetrieb will CATL die Anlagen einrichten und die Fertigungsprozesse für den Serienstart optimieren und validieren. Nach Fertigstellung soll der Standort eine Zellkapazität von 100 GWh erreichen und zur größten Fertigungsbasis des Konzerns außerhalb Chinas werden.

Erste zwei Zelllinien laufen im Probebetrieb

Auf den beiden Produktionslinien beginnt CATL nun mit ersten Fertigungsläufen. Dabei prüft CATL die Anlagen und Fertigungsabläufe im Hinblick auf den späteren Serienbetrieb. Nach Unternehmensangaben hat CATL den Standort mit flexiblen Produktionslinien ausgestattet, die unterschiedliche Anforderungen der Kunden abdecken sollen.

Debrecen soll europäische Autohersteller beliefern

Mit der Fabrik will CATL sich in die europäische Lieferkette für Automobilindustrie und Elektromobilität integrieren. Der Standort soll große europäische Automobilhersteller versorgen, von denen mehrere in Ungarn bereits umfangreiche Produktionskapazitäten für Elektrofahrzeuge aufgebaut haben. 

CATL kündigte die zweite europäische Batteriefabrik in Debrecen bereits im Jahr 2022 an. Batteriemodule fertigt das Unternehmen dort seit Herbst 2024; bis zur aktuellen Mitteilung entstanden 537.000 Stück. Für das neue Zellgebäude erhielt CATL im August die Nutzungsgenehmigung und erfüllte anschließend die weiteren Voraussetzungen für den Probebetrieb, bevor die ersten beiden Produktionslinien starteten.


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