SomDevices bringt μSMARC-Portfolio auf die CELUS Design Platform
Sieben μSMARC-Module auf Basis von NXP-i.MX-Prozessoren werden künftig als CUBOs auf der CELUS Design Platform verfügbar sein. Entwickler erhalten damit bereits bei der Festlegung der Hardwarearchitektur Zugriff auf die energieeffizienten Module von SomDevices.
Der in Barcelona ansässige Entwickler und Hersteller SomDevices und das auf cloudbasierte Electronic Design Automation spezialisierte Unternehmen CELUS haben eine Integrationspartnerschaft angekündigt. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden die μSMARC System-on-Modules von SomDevices in die CELUS Design Platform integriert.
SomDevices entwickelt μSMARC System-on-Modules auf Basis des SMARC-Modulstandards sowie Embedded-Linux-Lösungen.
Im Rahmen der Partnerschaft werden sieben SomDevices-Module mit NXP-i.MX-Prozessoren als wiederverwendbare und anwendungsbereite Designinhalte innerhalb der CELUS-Plattform zur Verfügung gestellt. Laut einer Unternehmensmitteilung können Entwickler dadurch verschiedene Moduloptionen bereits in einer frühen Entwicklungsphase bewerten und wichtige Schnittstellen sowie Anforderungen an die Implementierung im Kontext des eigenen Designs analysieren.
Damit soll der Weg von den Produktanforderungen bis hin zu Referenzschaltplänen und Stücklisten (BOM) effizienter gestaltet werden. Insgesamt umfasst die Partnerschaft vier Modulfamilien auf Basis von NXP i.MX.
„Die Auswahl des richtigen System-on-Module ist eine Architekturentscheidung und nicht einfach nur die Wahl einer Komponente“, sagt Rob Telson, Vice President of Global Sales bei CELUS. „Indem wir das μSMARC-Portfolio von SomDevices auf die CELUS Design Platform bringen, können Entwickler sehen, wie ein Modul zu ihren Anforderungen passt, seine Schnittstellen im Kontext ihres eigenen Designs verstehen und mit der Entwicklung der umgebenden Schaltung beginnen, während sie gleichzeitig die Kontrolle über das endgültige Design behalten.“
Die CELUS Design Platform unterstützt Entwicklungsteams dabei, Systemanforderungen in eine strukturierte Hardwarearchitektur zu überführen. Dazu kombiniert die Plattform KI-gestützte Unterstützung mit wiederverwendbarem Designwissen, um verschiedene Implementierungsoptionen zu untersuchen sowie Referenzschaltpläne und Stücklisten zu erstellen.
„Die Auswahl eines System-on-Module ist nur ein Teil der Entwicklung eines Embedded-Produkts. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, eine standardisierte SMARC-Modulplattform zu entwickeln, die auch zukünftige Produktentwicklungen unterstützt“, sagt Agustí Fontquerni, CEO von SomDevices. „Durch die Integration unseres μSMARC-Portfolios in die CELUS Design Platform können Entwickler Architekturen früher im Entwicklungsprozess bewerten, fundierte Designentscheidungen treffen und effizienter vom Konzept zur Entwicklung übergehen, was zu kürzeren Entwicklungszyklen führt.“





