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Elektronikproduktion |

Kanada investiert 195 Millionen CAD in Quantencomputing-Unternehmen Xanadu

Xanadu Quantum Technologies erhält von der kanadischen Regierung eine Förderung von 195 Millionen CAD, rund 140 Millionen US-Dollar. Mit den Mitteln will das Unternehmen fortschrittliche Fertigungskapazitäten für fehlertolerante photonische Quantencomputer im industriellen Maßstab aufbauen.

Das kanadische Unternehmen Xanadu Quantum Technologies Limited hat eine endgültige Vereinbarung mit der kanadischen Regierung über eine Förderung von 195 Millionen CAD unterzeichnet. Die Mittel werden über den vom kanadischen Ministerium für Innovation, Wissenschaft und wirtschaftliche Entwicklung verwalteten Strategic Response Fund bereitgestellt.

Die Förderung soll Xanadu nach Angaben des Unternehmens dabei unterstützen, die notwendigen fortschrittlichen Produktionsanlagen für fehlertolerante photonische Quantencomputer aufzubauen.

Die Bundeszusage über 195 Millionen CAD entspricht dem vollständigen Anteil der kanadischen Bundesregierung an einer möglichen Gesamtförderung von bis zu 390 Millionen CAD, die bereits am 11. März 2026 für das Project OPTIMISM angekündigt worden war.

„Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein für Xanadu und für Kanadas Ziel, bei Quantentechnologie und fortschrittlicher Fertigung eine führende Rolle einzunehmen“, sagt Dr. Christian Weedbrook, Gründer und CEO von Xanadu. „Wir sind überzeugt, dass der Bau von Quantencomputern im industriellen Maßstab eine neue Generation hochspezialisierter Fertigungskapazitäten erfordern wird.“

Mit dem Projekt verbindet Kanada neben technologischen Zielen auch wirtschaftliche Interessen. Die Investition soll dazu beitragen, neue Fertigungskompetenzen im Land aufzubauen, qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und das heimische Quantenökosystem zu stärken.

„Quantentechnologie bietet eine enorme Chance, gute Arbeitsplätze zu schaffen, unsere wirtschaftliche Souveränität zu stärken und weltweit führende Industrien hier im eigenen Land aufzubauen“, sagt Mélanie Joly, kanadische Industrieministerin. „Indem wir in fortschrittliche Fertigung und Innovation in Kanada investieren, schaffen wir eine widerstandsfähigere Wirtschaft, entwickeln kanadische Talente und stellen sicher, dass wir in einer sich schnell verändernden Welt wettbewerbsfähig bleiben.“

Laut Evan Solomon, Minister für KI und digitale Innovation, sollen strategische Investitionen dieser Art dazu beitragen, kanadische technologische Entwicklungen in international wettbewerbsfähige Unternehmen zu überführen und gleichzeitig hochwertige Arbeitsplätze im Land zu schaffen.


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