SCHOTT eröffnet neues Kompetenzzentrum in Landshut
SCHOTT hat seine beiden bisherigen Werke in Landshut zu einem gemeinsamen Kompetenzzentrum zusammengeführt. In die neue „ONE SCHOTT Factory“ investierte der Technologiekonzern einen substanziellen zweistelligen Millionenbetrag. Rund 550 Mitarbeitende sind an dem Standort beschäftigt.
Mit der offiziellen Eröffnung der ONE SCHOTT Factory hat SCHOTT ein umfangreiches Investitionsprojekt in Landshut abgeschlossen. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung mitteilte, wurden die beiden bisherigen Werke in einem neuen Produktions- und Verwaltungsgebäude in Landshut West zusammengeführt.
Nach rund 25 Jahren befinden sich damit Entwicklung, Produktion und Verwaltung wieder unter einem Dach. Durch optimierte Abläufe, eine engere Verzahnung der einzelnen Bereiche und flexible Produktionsstrukturen will SCHOTT Innovationen schneller in die industrielle Fertigung überführen.
Der Standort Landshut ist zugleich die Zentrale des Geschäftsbereichs Electronic Packaging. Dort entwickelt und produziert SCHOTT mehr als 1.000 verschiedene Hightech-Komponenten aus Glas und Metall, die sensible Elektronik schützen. Die Produkte kommen unter anderem in der Halbleiterindustrie, Medizintechnik sowie Luft- und Raumfahrt zum Einsatz. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen in Landshut an Lösungen für Zukunftsmärkte wie Batterietechnologie und Künstliche Intelligenz.
„Wir investieren nicht nur in ein neues Gebäude, sondern vor allem in die Zukunft unseres Standorts. Die Zusammenführung unserer Teams schafft optimale Voraussetzungen für Innovation, Zusammenarbeit und effiziente Prozesse“, sagt Standortleiter Thomas Gassner.
Auch beim Energieverbrauch setzt SCHOTT auf eine modernisierte Infrastruktur. Das Gebäude entspricht dem KfW-Standard 55 und verfügt unter anderem über Wärmepumpen, Wärmerückgewinnung und eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 308 kWp. Der Primärenergiebedarf liegt laut Unternehmen bei 54,3 kWh pro Quadratmeter und Jahr.
Auf Basis interner Berechnungen erwartet SCHOTT, dass der jährliche CO₂-Ausstoß aus dem Energiebedarf des Neubaus um rund 460 Tonnen niedriger ausfällt als beim bisherigen Gebäude.
Mit der neuen Factory will SCHOTT weitere Wachstumsmöglichkeiten am Standort schaffen und Landshut langfristig als Entwicklungs- und Produktionszentrum stärken. Das Unternehmen ist seit mehr als 80 Jahren in der Stadt vertreten.



