IBU-tec erhält Genehmigung für LFP-Ausbau in Bitterfeld-Wolfen
Der deutsche Batteriematerialhersteller IBU-tec hat die Genehmigung für neue Betriebsgebäude seiner geplanten LFP-Produktionsplattform in Bitterfeld-Wolfen erhalten. Das geht aus einer Unternehmensmitteilung vom 7. September hervor. Die Anlage ist auf eine Jahreskapazität von 15.000 Tonnen LFP-Kathodenmaterial ausgelegt. Die Volkswagen-Batterietochter PowerCo hat sich die gesamte geplante Kapazität gesichert.
Neue Infrastruktur für die LFP-Produktion
Für die geplante LFP-Fertigung errichtet IBU-tec in Bitterfeld-Wolfen einen neuen Gebäudekomplex. Zum genehmigten Komplex gehört ein Batteriematerial-Labor für verschiedene Stoffkombinationen. Nach eigenen Angaben treibt das Unternehmen den Aufbau der Logistikinfrastruktur, den Ausbau des Analytik-Spektrums und die Harmonisierung der IT-Systeme nach Zeitplan voran. Für die Produktionsanlagen läuft bereits das Detail-Engineering.
Auf dem Gelände steht inzwischen der Stahlbau einer Logistikhalle mit Platz für rund 2.000 Paletten. Ein Sprühturm ist ebenfalls Teil der neuen Produktionsplattform.
15.000 Tonnen Jahreskapazität für PowerCo
Mit der neuen Plattform will IBU-tec LFP-Kathodenmaterial im industriellen Maßstab fertigen. Das Material soll unter anderem in der Elektromobilität eingesetzt werden; laut Mitteilung kann die Anlage auch Batteriematerialien für stationäre Energiespeicher und bestimmte Bereiche der Verteidigungstechnik herstellen.
Die Volkswagen-Batterietochter PowerCo hat sich die gesamte geplante Jahreskapazität von 15.000 Tonnen für zehn Jahre auf Basis bereits definierter Preise gesichert.
IBU-tec rechnet damit, den Innenausbau der Logistikhalle bis Ende 2026 abzuschließen. Den Probebetrieb des Sprühturms plant das Unternehmen für Ende des vierten Quartals. Anfang 2028 will das Unternehmen die Produktionsanlage in Betrieb nehmen und wäre nach eigenen Angaben dann der einzige Anbieter in Europa, der LFP-Kathodenmaterial im industriellen Maßstab fertigt.




