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B300_GPU
© Nvidia_B300
Elektronikproduktion |

Taiwan klagt neun Personen wegen illegaler Exporte von KI-Servern nach China an

Unter den neun Angeklagten befinden sich laut einem Bericht der Associated Press ein Mitarbeiter von Nvidia und zwei Mitarbeiter von Super Micro. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelte es sich bei den Servern um „B300“-GPUs, deren Verkauf nach China verboten ist.

Taiwanische Staatsanwälte haben neun Personen wegen des illegalen Exports leistungsstarker KI-Server nach Festlandchina angeklagt. Unter den Beschuldigten befinden sich laut einem Bericht der Associated Press ein Mitarbeiter von Nvidia sowie zwei Mitarbeiter von Super Micro.

KI-Infrastruktur wie in Taiwan produzierte Halbleiter ist zunehmend zu einem Konfliktpunkt zwischen den USA und China geworden. Die USA haben ihre Beschränkungen für den Export fortschrittlicher Nvidia-Chips nach China in mehreren Schritten verschärft.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelte es sich bei den Servern um „B300“-GPUs, deren Verkauf nach China verboten ist.

„Wir werden mit den taiwanischen Behörden zusammenarbeiten, um ihnen dabei zu helfen, die Vorwürfe so schnell wie möglich zu klären“, sagte Nvidia-Sprecher Patrick Rutherford.

Unterdessen hat die chinesische Halbleiterindustrie ihre Bemühungen verstärkt, eigene Alternativen zu entwickeln, nachdem eine Reihe von US-Beschränkungen den Zugang zu fortschrittlicher Software für das Halbleiterdesign sowie zu Fertigungsanlagen eingeschränkt hat.

Laut einem Bericht der Financial Times haben chinesische Entscheidungsträger zudem umfassendere Maßnahmen in Betracht gezogen, um zu verhindern, dass strategisch wichtige heimische Technologien ins Ausland transferiert oder von ausländischen Unternehmen übernommen werden.


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