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Elektronikproduktion |

Micron stellt 10-Milliarden-Dollar-Forschungslabor für KI-Speicher in Boise vor

Micron Research Labs wird sich auf einen zentralen Campus in Boise konzentrieren, der fortschrittliche Forschung in wichtigen Technologiebereichen unterstützen soll. Zu den Forschungsschwerpunkten gehören zentrale Speichertechnologien, fortschrittliche Speicher- und Rechenarchitekturen, Packaging sowie zukünftige Halbleiterfertigung.

Micron Technology hat die Micron Research Labs vorgestellt, eine langfristig ausgerichtete Forschungseinrichtung mit Hauptsitz in Boise in den USA. Das Unternehmen plant, in den kommenden zehn Jahren 10 Milliarden US-Dollar in die Einrichtung zu investieren.

Der neue Forschungsstandort soll Kunden, Hochschulen, staatliche Einrichtungen und das breitere Halbleiterökosystem zusammenbringen, um technologische Durchbrüche über die heutigen Entwicklungs-Roadmaps hinaus voranzutreiben und neue Möglichkeiten für die kommenden Jahrzehnte zu erschließen, teilte Micron mit. Zu den wichtigsten Forschungsbereichen gehören Speichertechnologien, fortschrittliche Speicher- und Rechenarchitekturen, Halbleiter-Packaging und zukünftige Fertigungstechnologien.

Im Mittelpunkt der Micron Research Labs wird ein zentraler Campus in Boise stehen, der fortschrittliche Forschung in verschiedenen kritischen Technologiebereichen ermöglichen soll. Die geplanten Investitionen sollen außerdem umfangreiche Kooperationen mit Universitäten, internationale Forschungslabore und Partnerschaften innerhalb des Technologieökosystems finanzieren. Dadurch soll ein vernetztes Forschungsnetzwerk entstehen, das sich mit Technologien für die KI-Ära beschäftigt, die über die nächste Generation hinausgehen.

„Die Entscheidungen, die wir heute treffen, werden darüber bestimmen, wer die KI-Wirtschaft von morgen anführt, und Amerikas KI-Zukunft wird auf in Amerika hergestellten Speichertechnologien aufbauen“, sagte Sanjay Mehrotra, Chairman, President und CEO von Micron Technology. „Mit einer geplanten Investition von 10 Milliarden US-Dollar in die Micron Research Labs richten wir unseren Blick auf die Speicher- und Rechensysteme, die in Zukunft benötigt werden, und bringen dafür die besten Köpfe aus Wissenschaft, Regierung, Start-ups und Industrie zusammen.“

Die Einrichtung wird in Boise verankert und mit Microns Forschungs- und Technologieaktivitäten in den USA, Europa, Japan, Indien, Singapur und Taiwan verbunden sein. Dadurch sollen Micron-Forscher mit externen Experten und Forschungspartnern zusammenarbeiten können, um den Weg von wissenschaftlichen Entdeckungen bis hin zu praktischen Anwendungen zu beschleunigen.

„Heute hat Micron die Gründung des ersten speziellen Memory Research Lab zusammen mit einer Investition von 10 Milliarden US-Dollar in die Speicherforschung angekündigt“, sagte US-Handelsminister Howard Lutnick. „Dieses Engagement wird die amerikanische Innovationskraft stärken, Hunderte von Arbeitsplätzen schaffen und sicherstellen, dass Speichertechnologien Innovationen niemals begrenzen.“

Auch Nvidia sieht Speichertechnologien als entscheidenden Faktor für die weitere Entwicklung von KI-Systemen.

„Micron stellt sich einer der großen Herausforderungen der KI-Ära – Speichertechnologien und -architekturen neu zu erfinden, um die nächste Generation immer leistungsfähigerer KI-Systeme voranzutreiben“, sagte Jensen Huang, Gründer und CEO von Nvidia. „Indem Micron fortschrittliche Fertigung und das breitere Technologieökosystem zusammenbringt, trägt das Unternehmen dazu bei, die Durchbrüche voranzutreiben, die die nächste Ära von KI und Computing bestimmen werden.“

Apple-CEO Tim Cook erklärte, Micron baue auf seiner langjährigen Führungsrolle in der Halbleiterforschung auf, um Durchbrüche bei Speicher- und Computertechnologien für die kommenden Jahrzehnte voranzutreiben.

Nach Ansicht von Jonathan Levin, Präsident der Stanford University, stehen die Micron Research Labs für jene langfristigen Investitionen in Grundlagenforschung und Innovation, die erforderlich seien, um die USA technologisch an der Spitze zu halten.

„Applied Materials arbeitet seit Jahrzehnten mit Micron zusammen, und wir freuen uns darauf, die neuen Micron Research Labs bei Innovationen zu unterstützen, die die Zukunft von KI und Halbleitertechnologie in den Vereinigten Staaten voranbringen werden“, sagte Gary Dickerson, President und CEO von Applied Materials.


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