Thales Alenia Space entwickelt Satelliten für die PRISMA-Mission
Das Industriekonsortium wird von OHB Italia geleitet, das für die Mission und die End-to-End-Systemaktivitäten verantwortlich sein wird. Thales Alenia Space wird den Satelliten entwickeln und die PRIMA-S-Plattform liefern.
Der Satellit wird mit einem von Leonardo entwickelten hyperspektralen Instrument ausgestattet, das im Vergleich zur ersten PRISMA-Generation über verbesserte Funktionen und eine höhere Auflösung verfügen soll.
Die zweite Generation des PRISMA-Satelliten soll durch eine höhere Agilität der Plattform und des Instruments eine deutlich bessere räumliche Auflösung ermöglichen. Diese soll von derzeit 30 Metern auf mindestens 10 Meter verbessert werden. Darüber hinaus wird der Satellit neue Funktionen bieten, die den Anforderungen sowohl wissenschaftlicher als auch operativer Nutzer gerecht werden sollen.
Das Industriekonsortium wird von OHB Italia geleitet, das für die Mission sowie sämtliche End-to-End-Systemaktivitäten verantwortlich sein wird. Thales Alenia Space übernimmt die Entwicklung des Satelliten und liefert die unternehmenseigene PRIMA-S-Plattform, auf der die hyperspektrale Nutzlast integriert wird.
„Diese Zusammenarbeit mit der italienischen Raumfahrtagentur und OHB Italia stellt für Thales Alenia Space eine bedeutende Gelegenheit dar, unsere Kompetenzen im Bereich der Erdbeobachtung weiter auszubauen. Davon profitieren sowohl die wissenschaftliche Gemeinschaft als auch praktische Anwendungen für ein verbessertes Management von Umweltressourcen und ein besseres Verständnis globaler Phänomene“, sagte Giampiero Di Paolo, stellvertretender CEO sowie Senior Vice President Observation, Exploration and Navigation bei Thales Alenia Space.


