Russischer Angriff zerstört Lager mit Bosch-Produkten in der Ukraine
Laut einer Mitteilung von Bosch wurde in der Nacht zum 5. August das Lager eines Logistikpartners des Unternehmens in der Ukraine bei einem russischen Angriff zerstört. Nach ersten Erkenntnissen gingen sämtliche dort gelagerten Produkte verloren. Verletzte gab es nicht.
In dem Lager befanden sich Bosch-Produkte aus mehreren Geschäftsbereichen. Dazu gehörten unter anderem Lösungen für die Automobilindustrie, Konsumgüter sowie industrielle Technologien.
Bosch teilte mit, dass weder Beschäftigte des Logistikpartners noch Mitarbeiter des Unternehmens bei dem Angriff verletzt wurden. Der Konzern dankte den Rettungskräften und den örtlichen Behörden für ihre schnelle Reaktion und die nach dem Angriff eingeleiteten Maßnahmen.
Nach vorläufigen Informationen ist davon auszugehen, dass alle im zerstörten Lager aufbewahrten Produkte verloren sind.
„Gemeinsam mit unserem Logistikpartner bewerten wir bereits die Folgen dieses Vorfalls und setzen Maßnahmen um, um die Kontinuität unserer Geschäftstätigkeit sicherzustellen und unseren Verpflichtungen gegenüber Kunden und Partnern nachzukommen“, erklärte Bosch in einer Mitteilung an die Medien.
In derselben Mitteilung bedankte sich das Unternehmen für die erhaltene Unterstützung. Bosch erklärte außerdem, Maßnahmen zu ergreifen, um die Folgen des Angriffs zu begrenzen und den normalen Geschäftsbetrieb in der Ukraine so schnell wie möglich wiederherzustellen.
Bosch ist seit 1993 auf dem ukrainischen Markt tätig. Das Angebot des Unternehmens umfasst Komponenten für die Automobilindustrie, industrielle Technologien, Elektrowerkzeuge, Haushaltsgeräte sowie Produkte aus dem Konsumgüterbereich.
Den Vertrieb von Haushaltsgeräten der Marken Bosch und Siemens in der Ukraine übernimmt der offizielle Handelspartner BSH Pobutova Technika LLC.
