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© Baumer
Elektronikproduktion |

Neues Baumer-Labor testet Sensoren unter Extrembedingungen

Der Schweizer Sensorspezialist Baumer hat an seinem Hauptsitz in Frauenfeld ein neues Innovationslabor für die Prüfung von Sensoren eingerichtet. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens vom 4. August hervor. Auf 1.300 Quadratmetern sollen Neuentwicklungen aus den Baumer-Entwicklungszentren rund um die Uhr getestet werden. Dabei will Baumer auch Belastungen simulieren, die über gängige Normanforderungen hinausgehen.

Prüfroutinen simulieren extreme Einsatzbedingungen

Im Labor untersucht Baumer, wie Sensoren auf Temperaturwechsel, Wasser, mechanische Schocks und Vibrationen reagieren. Klimaschränke beschleunigen die Alterung, eine Wasserschutzkammer prüft die Dichtigkeit. Weitere Anlagen bilden mechanische Schocks und Vibrationen nach. Ergänzend kontrolliert das Unternehmen unter anderem Linearität, Wiederholgenauigkeit, Auflösung und Ansprechzeiten über unterschiedliche Mess- und Temperaturbereiche hinweg. Auch die Widerstandsfähigkeit gegen Fremdlicht und gegenseitige Störungen gehört zum Prüfprogramm.

Mit den erweiterten Testroutinen richtet sich Baumer insbesondere an Anwendungen, bei denen Sensoren über Jahre hinweg unter schwierigen Bedingungen präzise arbeiten müssen. Dazu zählen mobile Maschinen im Außeneinsatz und Systeme für die Bahnindustrie. Schwachstellen sollen bereits während der Entwicklung sichtbar werden, bevor die Sensoren in die Serienanwendung gelangen.

Wolfgang Wehrle, Entwicklungsleiter bei Baumer, erklärte: „Für sie ist entscheidend, dass die eingesetzten Sensoren auch nach jahrelangem Einsatz präzise Daten liefern, selbst in den anspruchsvollsten Umgebungen.“


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