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Elektronikproduktion |

ZF steigert Profitabilität im ersten Halbjahr 2026

Laut einer Pressemitteilung von ZF Friedrichshafen AG hat der deutsche Automobilzulieferer seine Profitabilität im ersten Halbjahr 2026 verbessert. Die bereinigte EBIT-Marge stieg von 4,3 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 5,0 Prozent, während das bereinigte EBIT von 853 Millionen Euro auf 964 Millionen Euro zunahm.

Der Umsatz belief sich im ersten Halbjahr auf 19,3 Milliarden Euro, nach 19,7 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Nominal entspricht dies einem Rückgang von 2,0 Prozent. Organisch erzielte ZF jedoch trotz des weiterhin schwierigen Marktumfelds ein Wachstum von 0,5 Prozent.

Auch der bereinigte Free Cashflow entwickelte sich deutlich positiv und verbesserte sich um 524 Millionen Euro auf 989 Millionen Euro.

„Kostendisziplin sowie ein stärkerer Fokus auf operative Leistung und wertschöpfende Produkte zeigen zunehmend Wirkung“, sagte Mathias Miedreich, Vorstandsvorsitzender von ZF. „Das Marktumfeld bleibt herausfordernd, aber wir erzielen kontinuierliche Fortschritte. Jeder Schritt verbessert unsere Leistungsfähigkeit und stärkt unsere finanzielle Flexibilität.“

Der bereinigte Free Cashflow erreichte 989 Millionen Euro, verglichen mit 465 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025. Nach Angaben des Unternehmens wurde der Cashflow vorübergehend durch Auszahlungen im Zusammenhang mit Restrukturierungsrückstellungen aus früheren Jahren beeinflusst.

Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben gingen um rund 7 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zurück, was einer F&E-Quote von 8,2 Prozent entspricht. Die Investitionen in Sachanlagen reduzierten sich um etwa 19 Prozent auf 600 Millionen Euro.

Zum 30. Juni 2026 belief sich die Nettoverschuldung auf rund 9,8 Milliarden Euro. Der Verschuldungsgrad verbesserte sich von 2,98 zum Jahresende 2025 auf 2,75. Die verfügbare Liquidität lag bei mehr als 7 Milliarden Euro, einschließlich einer bislang nicht in Anspruch genommenen revolvierenden Kreditlinie über 3,5 Milliarden Euro mit Laufzeit bis 2029.

Zum Stichtag beschäftigte ZF weltweit 149.675 Mitarbeiter, was einem Rückgang von etwas mehr als 2 Prozent gegenüber Ende 2025 entspricht. In Deutschland sank die Beschäftigtenzahl um mehr als 4 Prozent auf 47.068 Mitarbeiter.

Mit Blick auf das Gesamtjahr zeigte sich das Unternehmen zuversichtlich, seine Ziele zu erreichen. ZF erwartet weiterhin einen Jahresumsatz von mehr als 38 Milliarden Euro.

Die bereinigte EBIT-Marge von 5,0 Prozent zur Jahresmitte liegt bereits am oberen Ende der für 2026 prognostizierten Spanne von 4,0 bis 5,0 Prozent.

„Gemeinsam mit konsequentem Kostenmanagement und den laufenden Strukturmaßnahmen sind wir gut aufgestellt, unsere Performance im weiteren Jahresverlauf weiter zu verbessern“, sagte ZF-Finanzvorstand Michael Frick.

ZF bekräftigte außerdem sein Ziel, im Gesamtjahr 2026 einen bereinigten Free Cashflow von mehr als einer Milliarde Euro zu erzielen.


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