University of Arizona und TU/e bauen Zusammenarbeit in den Bereichen Halbleiter und Photonik aus
Die University of Arizona (U of A) und die Technische Universität Eindhoven (TU/e) in den Niederlanden haben eine fünfjährige Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet, um ihre Ausbildungs- und Forschungsaktivitäten stärker auf die Anforderungen eines schnell wachsenden Halbleitersektors auszurichten.
Die University of Arizona und die Technische Universität Eindhoven (TU/e) gehen eine Partnerschaft ein, um Halbleiter- und Photoniktechnologien für die nächste Generation schnellerer und energieeffizienterer Computersysteme voranzutreiben.
Wie aus einem LinkedIn-Beitrag von Katy Smith vom Office of Research and Partnerships der University of Arizona hervorgeht, haben beide Universitäten eine fünfjährige Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel ist es, Bildungs- und Forschungsaktivitäten enger an den Bedarf der wachsenden Halbleiterindustrie anzupassen.
„Arizona und die Niederlande beherbergen zwei der weltweit etabliertesten Ökosysteme für Photonik und Optik“, sagte Krishna Muralidharan, Direktor des Center for Semiconductor Manufacturing (CSM) der University of Arizona und Professor für Materialwissenschaften. „Die langjährige Führungsrolle der University of Arizona im Halbleiterbereich und die erstklassige Photonikforschung der TU/e schaffen gemeinsam eine starke Grundlage, um die nächste Generation auszubilden, neue Technologien zu entwickeln und Herausforderungen zu lösen, die für die Industrie von Bedeutung sind.“
Laut Muralidharan blickt die University of Arizona auf 50 Jahre Forschung und Entwicklung im Halbleiterbereich zurück. Das Center for Semiconductor Manufacturing (CSM) bündelt heute Fachwissen aus verschiedenen Bereichen der Universität, darunter auch vom Wyant College of Optical Sciences, und baut auf international anerkannten Kompetenzen in den Bereichen Optik und Photonik auf.
Die TU/e gilt als führend in der Forschung zu Halbleiter- und integrierter Photonik. Laut dem Online-Beitrag ist sie ein zentraler Bestandteil eines europäischen Ökosystems, das Fortschritte bei der photonischen Integration sowie bei modernen lichtbasierten Strukturierungstechnologien für die Halbleiterfertigung der nächsten Generation vorangetrieben hat.
„Innovation entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven und Fachkenntnisse zusammenkommen“, sagte Silvia Lenaerts, Rector Magnificus der TU/e. „Mit dieser Partnerschaft verbinden wir zwei führende Ökosysteme in den Bereichen Halbleiter und Photonik. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für Forschung, Ausbildung und die Zusammenarbeit mit der Industrie. Gleichzeitig können wir die nächste Generation von Fachkräften besser auf die Chancen und Herausforderungen der Halbleiterbranche vorbereiten.“

