Hanza steigert Umsatz im zweiten Quartal um 70 Prozent
Laut einer Pressemitteilung von Hanza hat der schwedische Auftragsfertiger im zweiten Quartal 2026 einen Umsatzanstieg von 70 Prozent auf 2,573 Milliarden SEK (rund 264 Millionen US-Dollar) erzielt. Bereinigt um Währungseffekte und Akquisitionen lag das organische Umsatzwachstum bei 9 Prozent.
Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) belief sich auf 218 Millionen SEK (22 Millionen US-Dollar), was einer bereinigten operativen Marge von 8,5 Prozent entspricht. Das ausgewiesene Betriebsergebnis lag bei 152 Millionen SEK (15 Millionen US-Dollar), entsprechend einer operativen Marge von 5,9 Prozent.
Die das Ergebnis belastenden Sondereffekte stehen laut Unternehmen im Zusammenhang mit Personalabbau und Kosten für die Umsetzung des Horizon-Programms. Für vergleichbare Geschäftseinheiten – ohne Akquisitionen und Sondereffekte – erreichte die operative Marge 9,3 Prozent.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie nach Verwässerung betrug 1,79 SEK, während das ausgewiesene Ergebnis je Aktie bei 0,85 SEK lag. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit belief sich auf 273 Millionen SEK (28 Millionen US-Dollar).
Auch im ersten Halbjahr 2026 setzte Hanza das Wachstum fort. Der Nettoumsatz stieg um 84 Prozent auf 5,219 Milliarden SEK (rund 537 Millionen US-Dollar). Bereinigt um Währungseffekte und Akquisitionen lag das Wachstum bei 14 Prozent.
Das bereinigte Betriebsergebnis erreichte 445 Millionen SEK (45 Millionen US-Dollar), was einer bereinigten operativen Marge von 8,5 Prozent entspricht. Das ausgewiesene Betriebsergebnis belief sich auf 372 Millionen SEK (38 Millionen US-Dollar), bei einer operativen Marge von 7,1 Prozent.
Für vergleichbare Einheiten ohne Akquisitionen und Sondereffekte lag die operative Marge im ersten Halbjahr bei 9,6 Prozent.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie nach Verwässerung betrug 3,90 SEK, das ausgewiesene Ergebnis je Aktie 2,91 SEK. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit erreichte 696 Millionen SEK, heißt es in der Pressemitteilung.
„Das zweite Quartal bestätigt erneut die Stärke des Geschäftsmodells von HANZA. Mit dem Horizon-Programm und der Übernahme von Fortaco setzen wir die ersten beiden kundengetriebenen Schritte auf dem Weg zu HANZA 2028 um“, sagte Erik Stenfors, CEO von Hanza. „Horizon verschlankt unsere industrielle Plattform, während die Übernahme von Fortaco unsere Kompetenzen im Bereich Schwermechanik und komplexer Montage erweitert.“
Stenfors ergänzte, dass die Übernahme von Fortaco sowohl strategisch als auch finanziell gut zu Hanza passe.
„Das Geschäft ist profitabel. Die Übernahme wird sich ab dem Vollzug positiv auf das Ergebnis je Aktie auswirken, und der Verschuldungsgrad dürfte innerhalb unserer finanziellen Zielvorgaben bleiben“, sagte Stenfors. „Gemeinsam mit der Integration von BMK und Horizon schaffen wir damit eine stabile Grundlage, um die Ziele von HANZA 2028 zu erreichen.“


