EU genehmigt 659 Millionen Euro deutsche Beihilfen für vier Halbleiterprojekte
Laut Reuters hat die Europäische Kommission staatliche Beihilfen in Höhe von 659 Millionen Euro für vier Halbleiterprojekte in Deutschland genehmigt. Die Förderung soll den Aufbau von vier neuartigen Produktionsanlagen entlang der Halbleiter-Wertschöpfungskette unterstützen und Europas technologische Unabhängigkeit stärken.
Die Kommission erklärte, die Projekte würden die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Halbleiterindustrie erhöhen und einen wichtigen Beitrag zu den Zielen des EU Chips Act leisten. Die geförderten Anlagen gelten als sogenannte „First-of-a-kind“-Fabriken, die neue Technologien oder Fertigungsprozesse nach Europa bringen sollen.
„Die heutige Genehmigung der deutschen Förderung für vier neue Projekte in der Halbleiter-Wertschöpfungskette zeigt, dass Europa die Ziele des EU Chips Act in die Tat umsetzt“, erklärte Teresa Ribera, Exekutiv-Vizepräsidentin der Europäischen Kommission.
Mit der Entscheidung unterstreicht die EU ihre Strategie, die Abhängigkeit von außereuropäischen Chiplieferanten zu verringern und gleichzeitig die Resilienz der europäischen Lieferketten auszubauen. Die genehmigten Fördermittel sollen dazu beitragen, Innovationen voranzutreiben und zusätzliche Fertigungskapazitäten für Schlüsseltechnologien in Europa zu schaffen.


