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Elektronikproduktion |

Intel investiert 5 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Halbleiterfertigung in Europa

Intel investiert 5 Milliarden Euro (5,7 Milliarden US-Dollar) in den Ausbau seines Halbleiterstandorts Leixlip in Irland. Mit der Investition will das Unternehmen seine Produktionskapazitäten für moderne Serverprozessoren erweitern und die europäische Halbleiterlieferkette stärken.

Im Fokus des Projekts steht die Ausweitung der Fertigung von Intel Xeon 6 sowie der nächsten Generation von Intel-Xeon-Prozessoren, die auf dem Intel-3-Fertigungsprozess basieren. Gleichzeitig sollen die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten am Standort ausgebaut und bestehende Reinraumkapazitäten effizienter genutzt werden.

Die Erweiterung umfasst die Modernisierung bestehender Fertigungsanlagen sowie die Installation neuer Produktionsanlagen der neuesten Generation. Darüber hinaus wird das automatisierte Transportsystem auf dem Campus erweitert, um die verschiedenen Fertigungsbereiche zu einem durchgängigen, hochautomatisierten Produktionsnetzwerk zu verbinden.

„Mit der Modernisierung unserer bestehenden Fabriken und der Installation modernster Fertigungsanlagen steigern wir nicht nur die Produktion wichtiger Produkte wie Xeon 6 und der nächsten Generation von Intel-Xeon-Prozessoren auf Basis von Intel 3. Wir stellen zugleich sicher, dass Irland auch künftig zu den weltweit führenden Standorten für hochmoderne Halbleiterfertigung gehört und seine Rolle in der globalen Technologiebranche weiter stärkt“, sagte Naga Chandrasekaran, Executive Vice President, Chief Technology and Operations Officer sowie General Manager von Intel Foundry.

Seit der Eröffnung seines irischen Standorts im Jahr 1989 hat Intel nach eigenen Angaben bereits mehr als 30 Milliarden Euro in Irland investiert. Der Campus in Leixlip zählt heute zu den modernsten Halbleiterfertigungsstandorten des Unternehmens weltweit.

Der irische Premierminister Micheál Martin bezeichnete die Investition als starkes Bekenntnis zum Standort Irland.

„Intels jüngste Milliardeninvestition ist ein deutliches Vertrauenssignal für Irland, unsere qualifizierten Fachkräfte und unsere Position im Zentrum des fortschrittlichsten Fertigungsökosystems Europas. In einer Zeit rasanter technologischer Veränderungen stärkt diese Erweiterung Irlands Rolle bei der Sicherung widerstandsfähiger Halbleiterlieferketten und unterstützt unser Ziel, ein weltweit führender Innovationsstandort zu bleiben.“

Auch Michael Lohan, CEO der irischen Wirtschaftsförderagentur IDA Ireland, betonte, dass das Projekt die Bedeutung der hochqualifizierten Arbeitskräfte, des Innovationsökosystems und der stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Irlands unterstreiche.

Mit der Investition sollen dauerhaft neue Hightech-Arbeitsplätze geschaffen sowie zahlreiche spezialisierte Fachkräfte während der Ausbauphase beschäftigt werden.


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