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© Kioxia
Elektronikproduktion |

Kioxia und Sandisk starten Fertigung ihrer neuesten 3D-Flash-Generation in Japan

Der japanische Speicherhersteller Kioxia und der US-amerikanische Speicheranbieter Sandisk haben im japanischen Kitakami die Produktion ihrer 10. Generation von 3D-Flash-Speichern aufgenommen. Das geht aus einer Mitteilung der Unternehmen vom 3. Juli hervor. Mit dem Produktionsanlauf stärken die Unternehmen ihre Fertigungsbasis für moderne NAND-Flash-Speicher. Die neue Generation soll dazu beitragen, den wachsenden Bedarf an leistungsfähigen Flash-Speichern zu bedienen, unter anderem im KI-Markt.

NAND-Ausbau für datenintensive Anwendungen

Am Standort Kitakami in der japanischen Präfektur Iwate erweitern Kioxia und Sandisk ihre Fertigung für moderne 3D-Flash-Speicher. Die Anlage wurde laut Mitteilung im September 2025 eröffnet und produzierte bisher Speicherprodukte der 8. Generation. Mit der 10. Generation folgt nun der nächste Fertigungsschritt. Beide Generationen nutzen CBA-Technologie, bei der CMOS-Schaltungen direkt mit dem Speicherarray verbunden werden. Die erdbebenabsorbierende Gebäudestruktur verfügt laut Mitteilung über energiesparende Produktionsanlagen, die auf einen geringeren Energieverbrauch im Betrieb zielen. Künstliche Intelligenz soll die Produktionsabläufe effizienter machen, ein platzsparendes Anlagenkonzept schafft laut Unternehmensangaben mehr Fläche für Fertigungsequipment in den Reinräumen.

Der Produktionsanlauf ist Teil der langfristigen NAND-Strategie beider Unternehmen. Kioxia und Sandisk haben ihre Joint-Venture-Struktur kürzlich bis Dezember 2034 verlängert: Die Unternehmen arbeiten nach eigenen Angaben seit mehr als 25 Jahren bei der Entwicklung von 3D-Flash-Speichern und bei Investitionen in Produktionskapazitäten zusammen. Fortlaufende Investitionen am Standort Kitakami sollen die Fertigung fortschrittlicher Flash-Speicher in größerem Maßstab stützen und das geplante Bit-Wachstum für KI-, Rechenzentrums- und andere datenintensive Anwendungen ermöglichen.


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