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dresden
© GlobalFoundries
Elektronikproduktion |

GlobalFoundries erweitert Halbleiterfabrik in Dresden

Der US-amerikanische Halbleiterhersteller GlobalFoundries hat mit den Ausbauarbeiten an seinem Werk in Dresden begonnen. Nach Abschluss des Projekts wird der Standort über zusätzliche Reinräume und Labore verfügen sowie seine Produktionskapazitäten für bewährte Halbleitertechnologien wie die 22FDX-Plattform erweitern.

Bereits im März wurde über die Investition berichtet. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 1,1 Milliarden Euro und zählt zu den größten aktuellen Halbleiterinvestitionen in Deutschland.

Auf der Baustelle laufen derzeit die Arbeiten an den Fundamenten. Damit hat das nächste Baukapitel des sogenannten SPRINT-Projekts begonnen. GlobalFoundries erweitert die Produktionsflächen und Infrastruktur des Werks, während bestehende Gebäude modernisiert werden, um die Fertigungskapazitäten weiter auszubauen. Die Arbeiten erfolgen bei laufendem 24-Stunden-Betrieb der Fabrik.

Das Projekt umfasst rund 5.000 Quadratmeter neue Flächen, darunter Reinräume und Labore. Für die Umsetzung ist der Anlagenbauer Exyte als Generalunternehmer verantwortlich, unterstützt von regionalen Bauunternehmen. In den neuen Produktionsbereichen sollen rund 150 neue oder modernisierte Fertigungsanlagen installiert werden.

GlobalFoundries stellte das SPRINT-Projekt erstmals im Oktober 2025 vor. Ziel der Investition ist es, die Produktionskapazitäten am Standort Dresden deutlich zu erhöhen und die technologische Infrastruktur weiter auszubauen.

Nach Angaben des Unternehmens soll die jährliche Produktionskapazität des Werks bis Ende 2028 auf mehr als eine Million Halbleiterwafer steigen.

Unterstützt wird das Vorhaben auch durch öffentliche Fördermittel. Im Dezember 2025 genehmigte die Europäische Kommission eine deutsche Beihilfe in Höhe von 495 Millionen Euro für das Projekt.

Mit der Erweiterung stärkt GlobalFoundries seine Position als einer der wichtigsten Halbleiterhersteller Europas und unterstützt zugleich die Bestrebungen der EU, die heimische Chipproduktion auszubauen und die Abhängigkeit von außereuropäischen Lieferketten zu verringern.


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