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© Nokia
Elektronikproduktion |

Nokia erweitert Halbleiterstandort in den USA für KI-Infrastruktur

Nokia hat eine umfangreiche Erweiterung seiner Aktivitäten im Bereich Advanced Test and Packaging (ATP) in Allentown im US-Bundesstaat Pennsylvania angekündigt. Mit der Investition will das Unternehmen die heimische Produktion von photonischen Chips und optischen Netzwerktechnologien ausbauen, die für den Betrieb moderner KI-Infrastrukturen benötigt werden.

Die Erweiterung soll die Produktionskapazität für photonische Halbleiter und optische Module deutlich erhöhen. Die Technologien werden in Hochgeschwindigkeitsnetzwerken eingesetzt, die KI-Rechenzentren, Cloud-Infrastrukturen und datenintensive Anwendungen verbinden. Laut Nokia ermöglichen die Lösungen eine deutlich energieeffizientere Datenübertragung und sollen den steigenden Anforderungen von KI-Anwendungen gerecht werden.

Die Investition ist Teil von Nokias mehrjährigem Programm, insgesamt 4 Milliarden US-Dollar in Forschung, Entwicklung und Fertigung in den USA zu investieren. Bereits Ende 2025 hatte das Unternehmen angekündigt, seine US-Aktivitäten im Bereich KI-fähiger Netzwerktechnologien deutlich auszubauen.

Der Standort in Allentown spielt dabei eine zentrale Rolle. Dort werden photonische Chips und optische Module getestet und verpackt – ein entscheidender Schritt in der Halbleiter-Wertschöpfungskette. Durch die Erweiterung soll die Produktionskapazität laut Unternehmensangaben um ein Vielfaches steigen und die Versorgung von KI- und Rechenzentrumsanwendungen langfristig abgesichert werden.

Mit dem Ausbau stärkt Nokia zugleich die US-amerikanische Halbleiter- und Netzwerkinfrastruktur. Das Unternehmen sieht photonische Technologien als Schlüsselkomponente für die nächste Generation von KI-Netzwerken, da sie hohe Bandbreiten bei gleichzeitig geringerem Energieverbrauch ermöglichen.


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