HOCHTIEF baut Flusswasserwerk für Dresdner Halbleiterindustrie
Der deutsche Bau- und Infrastrukturkonzern HOCHTIEF hat von SachsenEnergie einen Auftrag für ein Flusswasserwerk zur Versorgung der Halbleiterindustrie in Dresden erhalten. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 3. Juni hervor. Die Anlage soll ab 2030 Wasser aus der Elbe für industrielle Prozesse aufbereiten. Der Auftrag betrifft einen der wichtigsten Chipstandorte Europas, dessen Ausbau eine verlässliche Wasserversorgung erfordert.
HOCHTIEF übernimmt Planung und Bau
Mit dem Auftrag bekommt der Ausbau des Dresdner Halbleiterstandorts eine weitere infrastrukturelle Stütze. HOCHTIEF übernimmt das Projekt als Generalübernehmer und führt die Anlage von der Planung bis zum Bau. Das Volumen liegt im dreistelligen Millionenbereich.
Geplant ist eine schlüsselfertige Hochleistungs-Wasseraufbereitungsanlage. Zum Auftrag gehören der Hochbau sowie die Anlagen- und Verfahrenstechnik. Das Werk soll später Industriewasser für die Halbleiterunternehmen im Raum Dresden aufbereiten. Die Planungsphase reicht bis April 2028, der Baustart ist für Mitte 2027 vorgesehen. Nach der Bauphase schließen sich ein einjähriger Probebetrieb und ein mehrjähriger Wartungsvertrag an.
Juan Santamaría, Vorstandsvorsitzender von HOCHTIEF, sagte: „Dieses Projekt unterstreicht unseren strategischen Fokus auf wachstumsstarke Zukunftsmärkte wie Halbleiter, Energie und nachhaltige Infrastruktur. Durch die Kombination von Planungs-, Bau- und Betriebskompetenz tragen wir dazu bei, die kritische Industriewasserversorgung sicherzustellen und gleichzeitig die nachhaltige Entwicklung eines wichtigen europäischen Technologiezentrums zu unterstützen.“





