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Elektronikproduktion |

Fünf Tote nach Explosion in Hanwha-Aerospace-Werk in Südkorea

Bei einer Explosion und einem anschließenden Brand in einem Werk von Hanwha Aerospace im südkoreanischen Daejeon sind am Montag fünf Menschen ums Leben gekommen, zwei weitere wurden verletzt. Darüber berichtet Reuters.

Die Explosion ereignete sich laut Reuters an einer Produktionslinie für Raketentreibstoff. Die genaue Ursache wird derzeit noch untersucht. Ein Unternehmensvertreter erklärte während eines Briefings jedoch, dass sich der Vorfall offenbar während Reinigungsarbeiten ereignete, bei denen Wasser verwendet wurde, um explosive Rückstände von Werkzeugen auf der Treibstofflinie zu entfernen.

Bei den Todesopfern handelt es sich um Hanwha-Mitarbeiter, darunter auch zwei Zeitarbeiter. Die beiden Überlebenden konnten die Anlage laut Reuters selbstständig verlassen.

Die Ermittlungen wurden zunächst dadurch erschwert, dass der Aufbau der Fabrik unter südkoreanischen Sicherheitsgesetzen geschützt ist. Dadurch hatten die Behörden im unmittelbaren Anschluss an den Vorfall keinen direkten Zugang zu bestimmten Bereichen der Anlage.

Hanwha-Aerospace-CEO Son Jae-il veröffentlichte eine öffentliche Entschuldigung und sagte dem Unternehmen zufolge umfassende Zusammenarbeit bei den Untersuchungen zu.

Das Werk in Daejeon produziert große Antriebssysteme und verarbeitet Raketentreibstoffe. Hanwha Aerospace zählt zu den wichtigsten Verteidigungs- und Luftfahrtunternehmen Südkoreas.


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