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© Liviorki for Evertiq_li battery
Elektronikproduktion |

Eni und Seri schließen Vereinbarung zum Aufbau einer Lieferkette für stationäre Batteriespeicher

Eni Industrial Evolution und FIB, Teil der italienischen Seri Industrial Group, haben eine Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung einer integrierten industriellen Lieferkette im Bereich Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) unterzeichnet.

Ziel der Initiative ist der Aufbau einer integrierten Industrieplattform, die die Produktion von LFP-Batteriezellen und -modulen, die Montage von stationären Energiespeichersystemen sowie Lösungen für industrielle und kommerzielle Elektromobilität umfasst. Perspektivisch sollen zudem weitere Aktivitäten wie Recycling, Materialrückgewinnung und die Produktion aktiver Kathodenmaterialien integriert werden, teilten die Unternehmen mit.

Das Projekt sieht den Ausbau industrieller Aktivitäten am Standort Teverola in der italienischen Provinz Caserta vor. Dort betreibt FIB bereits eine Produktionsanlage für Lithium-Eisenphosphat-Zellen.

Die gemeinsam kontrollierte Gesellschaft Eni Storage System S.p.A., an der Eni Industrial Evolution und FIB beteiligt sind, soll bis zur ersten Hälfte des Jahres 2027 die Montagelinie für stationäre Großspeichersysteme (BESS) am Standort Teverola-Brindisi fertigstellen. Zusätzlich ist bis 2029 der Bau einer zweiten Gigafactory geplant, die Batteriezellen und Module mit einer Kapazität von mehr als 8 GWh pro Jahr produzieren soll.

Im Rahmen der Transaktion übernimmt Eni Industrial Evolution außerdem einen Anteil von 30 Prozent an einer neu gegründeten Gesellschaft von FIB, während FIB 70 Prozent behalten wird. Das Unternehmen soll für die kommerzielle Entwicklung des Projekts sowie für Beschaffungs- und Engineering-Aktivitäten verantwortlich sein.

Der Kaufpreis für den Anteil umfasst laut Mitteilung einen festen Betrag von 55 Millionen Euro sowie mögliche zusätzliche Anpassungsmechanismen.

„Heute geben wir die weitgehende Finalisierung der Vereinbarungen mit SERI Industrial bekannt. Dies bestätigt die konkrete Umsetzung des industriellen Transformationsplans von Eni und ergänzt unsere Strategie zum Aufbau einer vollständigen Wertschöpfungskette – von kritischen Rohstoffen bis zur Produktion von Energiespeichern“, sagte Umberto Carrara, CEO von Eni Industrial Evolution.

„Eni – Italiens größtes Unternehmen – an unserer Seite zu haben, erfüllt uns mit großem Stolz“, sagte Vittorio Civitillo, CEO von Seri Industrial. „Diese Partnerschaft ist nicht nur eine Anerkennung unserer bisherigen Arbeit, sondern auch von strategischer Bedeutung für das Land. Italien vervollständigt damit endlich eine industrielle Struktur, die eine starke Position in einem Schlüsselbereich der Energiewende ermöglicht.“


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