IBL-Löttechnik bündelt neuen Hauptsitz und Fertigung in Forchheim
Der deutsche Lötanlagenhersteller IBL-Löttechnik hat seinen neuen Hauptsitz in Forchheim eröffnet. Das geht aus einer Unternehmensmeldung vom 21. Mai hervor. Mit dem Neubau wächst die Fertigungsfläche des Unternehmens um 2.800 Quadratmeter auf rund 4.800 Quadratmeter. Forchheim übernimmt künftig die Produktion der neuen Inline-Anlagenserie CCS100/Smartphase und erhält dafür eigene Fertigungskapazitäten bis zur Montage.
Forchheim übernimmt neue Inline-Serie
Am neuen Hauptsitz im Gewerbegebiet Breitweidig baut IBL einen eigenständigen Fertigungsbetrieb auf. Der Standort erhält moderne CNC-Fräsmaschinen sowie eigene Kapazitäten für Zerspanung und Montage.
IBL teilt die Produktion künftig klarer zwischen den Standorten auf. Königsbrunn bleibt für Batch-Systeme und bestehende Serienlinien verantwortlich, Forchheim übernimmt die Inline-Serie CCS100/Smartphase. Damit wächst das Produktionsnetz, die hohe Fertigungstiefe bleibt Teil der Strategie.
In Forchheim startet IBL mit sieben Beschäftigten. Daraus soll ein Team mit 20 bis 30 Mitarbeitenden werden. Gesucht werden Kräfte für Zerspanungsmechanik, Mechanik und Elektrik. Auch Entwicklung und Vertrieb sollen am neuen Hauptsitz wachsen.
Festakt mit internationalen Partnern
Zur Eröffnung kamen Geschäftspartner, Vertreter der Region und internationale Vertriebspartner nach Forchheim. Unter den Gästen waren Wolfram Brehm, Hauptgeschäftsführer der IHK für Oberfranken Bayreuth. Ein Grußwort kam von Dr. Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei. Angereist waren zudem Partner aus europäischen Ländern, der Türkei, Südkorea, Japan, China und den USA.
IBL beliefert nach eigenen Angaben Kunden in über 70 Ländern und arbeitet mit mehr als 80 Vertriebspartnern. Das Unternehmen hält über 30 nationale und internationale Patente. Bei der Eröffnung zeichnete IBL auch langjährige Partner aus, darunter Bienert Labor- und Fertigungseinrichtungen für die Zusammenarbeit seit 1995.
