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Herzogenrath-2
© Aixtron
Elektronikproduktion |

AIXTRON erhält Lumentum-Auftrag für G10-AsP-MOCVD-Systeme

Der deutsche Depositionsanlagen-Hersteller AIXTRON hat vom US-Photonikunternehmen Lumentum einen Auftrag über mehrere G10-AsP-MOCVD-Systeme für den Ausbau der InP-basierten Fertigung von Hochgeschwindigkeitsoptik erhalten. Das geht aus einer Pressemitteilung von AIXTRON vom 19. Mai hervor. Lumentum adressiert damit die steigenden Bandbreitenanforderungen in KI- und Cloud-Rechenzentren. Die Systeme sollen die Fertigung von InP-Bauelementen für optische Hochgeschwindigkeitsverbindungen stärken.

150-mm-InP-Wafer für skalierbare Photonikfertigung

Die G10-AsP-MOCVD-Systeme sind auf die Volumenfertigung von Indiumphosphid-Bauelementen ausgelegt. Dafür setzt AIXTRON auf präzise Temperaturführung und optimierte Injektortechnik, damit die Wafer über die Fläche hinweg gleichmäßig bearbeitet werden. Im Produktionsbetrieb übernimmt vollautomatische Kassette-zu-Kassette-Waferhandhabung den Materialfluss. Eine integrierte In-situ-Reinigung hält die Prozesse über lange Läufe stabil. Mit der Verarbeitung von 150-mm-InP-Wafern adressiert die Plattform die Großserienfertigung photonischer Bauelemente.

Dr. Felix Grawert, Vorstandsvorsitzender von AIXTRON SE, erklärte: „Lumentum gestaltet die Zukunft der KI-getriebenen optischen Hochgeschwindigkeitskommunikation. Wir sind stolz darauf, diese Entwicklung mit unserer G10-AsP-Plattform zu unterstützen, die eine skalierbare und hochstabile InP-Fertigung im Einklang, mit der sich beschleunigenden Marktnachfrage ermöglicht. Während sich die Branche in Richtung größerer Waferformate und höherer Integrationsgrade entwickelt, liefert AIXTRON die technologische Grundlage, die für nachhaltiges Wachstum in der Volumenproduktion erforderlich ist.“

KI-Rechenzentren treiben Bedarf an InP-Photonik

Große KI-Rechenzentren verlangen nach optischen Verbindungen mit immer höheren Datenraten. Gefragt sind dafür Laser und Detektoren auf Indiumphosphid-Basis, die in großen KI-Rechenzentrumsnetzwerken eingesetzt werden. Lumentums InP-Hochgeschwindigkeitstechnologien der nächsten Generation sind für 800G und höhere Bandbreiten ausgelegt. Mit den AIXTRON-Systemen baut das Unternehmen seine Fertigungskapazitäten für optische Konnektivität in KI-Infrastrukturen aus.

Jeff Brown, Senior Vice President, Fab Operations bei Lumentum, sagte: „Lumentums erstklassige InP-Technologieplattform setzt weiterhin den Maßstab für hochleistungsfähige Photonik und ermöglicht die nächste Generation der Bandbreitenskalierung sowie energieeffizienter optischer Interconnects. Unsere Zusammenarbeit mit AIXTRON stärkt unsere Fähigkeit, Innovationen im industriellen Maßstab voranzutreiben, indem sie eine führende Fertigungsplattform mit unserer Bauelemente-Expertise kombiniert, um fortschrittliche InP-Lösungen für den globalen Markt schneller bereitzustellen.“


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