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© foxconn
Elektronikproduktion |

Foxconn bestätigt Cyberangriff nach angeblichem Datendiebstahl bei Apple- und Nvidia-Projekten

Der Elektronikfertiger Foxconn hat einen Cyberangriff auf mehrere nordamerikanische Standorte bestätigt, nachdem die Ransomware-Gruppe Nitrogen behauptet hatte, vertrauliche Daten von Kunden wie Apple, Nvidia, Google, Dell und Intel gestohlen zu haben.

Laut Berichten der Angreifer sollen insgesamt rund 8 Terabyte Daten mit mehr als 11 Millionen Dateien entwendet worden sein. Die Gruppe veröffentlichte auf ihrer Leak-Seite angeblich interne Projektdokumentationen, technische Zeichnungen und weitere vertrauliche Informationen als Beleg für den Angriff.

Foxconn bestätigte den Vorfall gegenüber mehreren Medien, machte jedoch keine Angaben dazu, ob tatsächlich Kundendaten kompromittiert wurden. Das Unternehmen erklärte lediglich, dass betroffene Werke in Nordamerika inzwischen schrittweise den Normalbetrieb wieder aufnehmen.

Die Ransomware-Gruppe Nitrogen gilt als seit 2023 aktiv und soll auf geleaktem Code der früheren Conti-2-Ransomware basieren. Sicherheitsexperten hatten bereits zuvor auf technische Probleme innerhalb der Malware hingewiesen, die sogar eine Wiederherstellung verschlüsselter Daten nach Lösegeldzahlungen unmöglich machen könnten.

Foxconn zählt zu den wichtigsten Auftragsfertigern der Technologiebranche und produziert unter anderem Geräte und Komponenten für Apple, Nvidia, Google und Sony. Aufgrund der zentralen Rolle in globalen Lieferketten gilt das Unternehmen als besonders attraktives Ziel für Cyberangriffe.

Es ist nicht der erste Cyberangriff auf Foxconn. Bereits in den vergangenen Jahren war das Unternehmen mehrfach Ziel von Ransomware-Gruppen wie LockBit und DoppelPaymer geworden.


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