Incap erweitert Test- und SMT-Kapazitäten im Werk Tumkur
Der EMS-Dienstleister Incap hat eine Investition in Höhe von 1,53 Millionen Euro in seine indischen Fertigungsaktivitäten abgeschlossen und dabei ein neues Flying-Probe-Testsystem installiert sowie die SMT-Linie im Werk Tumkur nahe Bangalore modernisiert.
Das neue Flying-Probe-System ermöglicht beidseitige Tests ohne Testadapter sowohl für Prototypen als auch für Serienproduktionen und reduziert die Testzeit laut Unternehmen im Vergleich zum bisherigen System um 50 Prozent. Zudem unterstützt es 3D-Höhenmessungen, LED- und JTAG-Tests sowie thermische Scans und ist für dicht bestückte sowie komplexe Leiterplatten ausgelegt. Diese Fähigkeiten würden von Kunden zunehmend nachgefragt, da elektronische Produkte immer kleiner und komplexer werden, teilte das Unternehmen mit.
Die neue SMT-Linie reduziert die Umrüstzeiten um bis zu 25 Prozent, steigert die Produktionsgeschwindigkeit und senkt die Wartungskosten durch den Austausch älterer Anlagen. Gemeinsam sollen die beiden Investitionen die Fehlererkennung verbessern, Lieferzeiten verkürzen und die Einführung neuer Produkte beschleunigen.
„Wir haben diese Investitionen getätigt, um Umrüstzeiten zu reduzieren, die Testabdeckung zu verbessern und neue Projekte schneller anlaufen zu lassen“, sagte Murthy Munipalli, Managing Director von Incap India. „Das wird uns helfen, auch bei steigenden Volumina effizient und zuverlässig zu bleiben, bestehende Kundenbeziehungen zu stärken und langfristige Partnerschaften zu unterstützen.“


