Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
title
© audi
Elektronikproduktion |

Audi plant US-Start eines neuen SUV trotz drohender Zollerhöhungen

Audi treibt den Markteintritt seines neuen Flaggschiff-SUV in den USA weiter voran – trotz drohender Zollerhöhungen auf europäische Autoimporte. Wie Reuters berichtet, soll das Modell noch in diesem Sommer auf den US-Markt kommen.

Das Fahrzeug, der neue Q9, wird im Werk in Bratislava (Slowakei) produziert und wäre damit direkt von möglichen neuen Importzöllen betroffen. Hintergrund sind Pläne der US-Regierung, die Zölle auf Fahrzeuge aus der EU von derzeit 15 % auf bis zu 25 % anzuheben.

Audi-Finanzchef Jürgen Rittersberger warnte, dass eine solche Maßnahme eine „signifikante Belastung“ für das Unternehmen darstellen würde. Gleichzeitig betonte er, dass die endgültige Umsetzung der Zölle noch nicht beschlossen sei und derzeit geprüft werde.

Besonders exponiert ist Audi, da das Unternehmen keine eigene Produktion in den USA betreibt und den Markt vor allem über Importe aus Europa und Mexiko bedient.

Vor diesem Hintergrund prüft Audi weiterhin Optionen für einen möglichen Produktionsstandort in den USA, gemeinsam mit dem Volkswagen-Konzern. Eine solche Entscheidung hängt jedoch stark von politischen Rahmenbedingungen ab, etwa möglichen Subventionen oder einer Entlastung bei Zöllen.

Trotz der Unsicherheiten hält Audi an seiner Prognose für 2026 fest. Diese berücksichtigt jedoch keine möglichen zusätzlichen Belastungen durch höhere Zölle. Bereits die bestehenden Importabgaben verursachen für den Volkswagen-Konzern jährliche Kosten in Milliardenhöhe.

Die Situation unterstreicht die zunehmenden Risiken für europäische Automobilhersteller im US-Markt, die neben geopolitischen Spannungen auch mit steigender Konkurrenz und strukturellem Wandel konfrontiert sind.


Anzeige
Anzeige
Weitere Nachrichten
© 2026 Evertiq AB 2026.05.06 14:13 V31.1.30-2
Anzeige
Anzeige