US-Gericht lässt BASF-Klage gegen Duracell wegen Batterie-Technologie zu
Ein US-Gericht hat entschieden, dass der Batteriehersteller Duracell sich einer Klage des Chemiekonzerns BASF stellen muss. Wie Reuters berichtet, wies ein Bundesrichter den Antrag von Duracell ab, die Klage abzuweisen.
Im Zentrum des Verfahrens stehen Vorwürfe, wonach Duracell Geschäftsgeheimnisse im Zusammenhang mit Lithium-Ionen-Batterietechnologie unrechtmäßig genutzt haben soll. BASF wirft dem Unternehmen vor, vertrauliche Informationen aus einer Zusammenarbeit missbraucht und an Dritte weitergegeben zu haben.
Konkret geht es um ein Verfahren zur Herstellung von Hochleistungs-Kathodenmaterialien, das eine zentrale Rolle in modernen Batteriesystemen spielt. Laut Klage habe BASF erhebliche Ressourcen in die Entwicklung dieser Technologie investiert.
Duracell weist die Vorwürfe zurück und argumentiert, dass die entsprechenden Technologien bereits vor der Zusammenarbeit entwickelt worden seien und zudem durch Lizenzrechte abgedeckt seien.
Die Entscheidung des Gerichts bedeutet, dass der Fall nun weiter verhandelt wird. Details zur Begründung sind derzeit noch nicht öffentlich, da Teile der Entscheidung unter Verschluss stehen.
Der Rechtsstreit verdeutlicht die wachsende strategische Bedeutung von Batterietechnologien, die sowohl in der Elektronikindustrie als auch in Bereichen wie Elektromobilität und Energiespeicherung eine zentrale Rolle spielen.




