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Elektronikproduktion |

Ormazabal investiert in neue Deutschlandzentrale in Krefeld

Der spanische Energieverteilungsspezialist Ormazabal baut in Krefeld eine neue Zentrale für Deutschland sowie Zentral- und Osteuropa auf. Das geht aus einer Pressemitteilung der Ormazabal GmbH vom 30. April hervor. In der neuen Zentrale sollen technische Anpassung, Service und Fertigungsanteile näher am deutschen Markt gebündelt werden. Treiber ist der Wandel hin zu SF6-freier Mittelspannungstechnik.

Krefeld wird Zentrale für Deutschland und Zentraleuropa

Die neue Zentrale entsteht auf einem neu erworbenen Grundstück im Businesspark Fichtenhainer Allee. Von dort aus will Ormazabal das Geschäft in Deutschland sowie in Zentral- und Osteuropa steuern. Am Standort sollen Engineering und Lösungsgeschäft enger zusammenlaufen. Dazu kommen After Sales und Teile der industriellen Fertigung.

Damit erhält Krefeld eine größere Rolle bei der Anpassung SF6-freier Mittelspannungstechnik. Die Anlagen müssen je nach Markt regulatorische Vorgaben sowie technische Anforderungen der Netzbetreiber erfüllen. Für Deutschland spielen dabei Automatisierung und Digitalisierung eine wichtige Rolle. Ormazabal will so kürzere Reaktionszeiten erreichen und die Serviceverfügbarkeit erhöhen.

Die Lösungen kommen etwa in Industrieanlagen und kritischen Einrichtungen zum Einsatz. Weitere Anwendungen liegen in der Ladeinfrastruktur sowie bei Anlagen zur erneuerbaren Stromerzeugung.

Eckart Preen, Geschäftsführer von KREFELD BUSINESS, erklärte: „Dass das Unternehmen Ormazabal gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten in eine neue Deutschlandzentrale investiert, ist ein starkes Signal für den Industriestandort Krefeld. Der Besuch im Baskenland war auch ein Zeichen der Wertschätzung für dieses Engagement und unterstreicht die langfristige Partnerschaft zwischen Ormazabal und dem Wirtschaftsstandort Krefeld.“

SF6-Ausstieg treibt Nachfrage nach neuen Schaltanlagen

Der Ausbau in Krefeld hängt eng mit dem europäischen Ausstieg aus dem Isoliergas SF6 zusammen. Netzbetreiber müssen Teile ihrer Mittelspannungsinfrastruktur ersetzen und dabei Versorgungssicherheit sowie Wirtschaftlichkeit sichern. In Deutschland kommen zu internationalen IEC- und VDE-Normen weitere Vorgaben hinzu. Dazu zählen Anforderungen von VDE/FNN sowie technische Anschlussbedingungen der Netzbetreiber.

Ormazabal fertigt in Spanien Schaltanlagen für die sekundäre Stromverteilung. Eine Krefelder Delegation erhielt dort Einblicke in Produktionslinien für F-Gas-freie Mittelspannungsschaltanlagen. Als Isoliermedium nutzt Ormazabal bei den SF6-freien Anlagen nach eigenen Angaben „industrial natural air“, also industriell aufbereitete natürliche Luft. Damit will Ormazabal den Übergang auf neue Mittelspannungstechnik für Netzbetreiber besser planbar machen.

 


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