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© Lockheed_Martin
Elektronikproduktion |

USA geben 11,9-Milliarden-Dollar-Paket für AEGIS- und Radartechnik der deutschen F127 frei

Das US-Außenministerium hat ein 11,9 Milliarden Dollar schweres Paket für die geplante Ausstattung der deutschen F127-Luftverteidigungsfregatten mit AEGIS- und SPY-6-Technik freigegeben. Das geht aus einer Mitteilung des US State Department hervor. Auf der Beschaffungsliste stehen zentrale Systeme für Radar, Recheninfrastruktur, Feuerleitung, Navigation und elektronische Kampfführung. Für die neuen Einheiten hieße das: Zentrale Funktionen für Aufklärung, Gefechtsführung und Vernetzung würden auf einer US-Techniklinie aufbauen, die auf die Zusammenarbeit mit NATO-Partnern zugeschnitten ist.

US-Systemtechnik für deutsche Luftverteidigungsschiffe

Den Kern der geplanten Beschaffung bilden acht Schiffssätze des AEGIS-basierten Integrated Combat System und acht SPY-6-Radare. Darum herum gruppiert sich weitere Schlüsseltechnik für die neuen Fregatten, darunter Startsysteme, Führungs- und Datenverarbeitung, elektronische Kampfführung, Navigation, Feuerleitung und zusätzliche Radar- und Bordelektronik. Zum Lieferumfang gehören darüber hinaus Software, Kryptotechnik, Test- und Schulungsausstattung, Ersatzteile sowie technische und logistische Unterstützung.

Für die Umsetzung des Pakets setzt Washington auf den amerikanischen Sicherheits- und Luftfahrtanbieter Lockheed Martin sowie den Luftfahrt- und Rüstungsspezialisten RTX als Hauptauftragnehmer.

Für die F127 würde das Paket weit über eine einzelne Systementscheidung hinausreichen. Mit AEGIS und SPY-6 kämen zentrale Elemente für Radar, Gefechtsführung und Vernetzung aus den USA in die neue Fregattenklasse. Bei einem der größten deutschen Marinevorhaben der nächsten Jahre fiele die Wahl bei Schlüsseltechnik damit auf eine amerikanische Linie.

 


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