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Analysen |

Inari beendet geplante Lumileds-Übernahme nach US-Bedenken

Der malaysische Halbleiterdienstleister Inari Amertron hat die geplante gemeinsame Übernahme von Lumileds International zusammen mit Sanan Optoelectronics beendet. Grund sind sicherheitsrelevante Bedenken seitens US-Behörden.

Wie das Unternehmen mitteilt, wurde die Transaktion nach Aufforderung des Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS) gestoppt. Die Behörde sah ungelöste nationale Sicherheitsrisiken und forderte die beteiligten Parteien auf, den Antrag zurückzuziehen und das Vorhaben aufzugeben.

Inari, Sanan und Lumileds Subholding B.V. haben daraufhin am 17. April 2026 gemeinsam beschlossen, die geplante Übernahme offiziell zu beenden. Entsprechende Anträge bei weiteren Regulierungsbehörden sollen ebenfalls zurückgezogen werden.

Da die Zustimmung der zuständigen Behörden eine Voraussetzung für den Abschluss der Transaktion war, konnten die Bedingungen des Kaufvertrags nicht erfüllt werden. Die Beendigung erfolgt laut Unternehmen einvernehmlich und stellt keinen Vertragsbruch dar.

Finanzielle Auswirkungen ergeben sich daraus nicht: Inari hat nach eigenen Angaben keine Zahlungen für den Erwerb geleistet, und es wurden keine Anteile übertragen. Auch auf Geschäftsbetrieb, Ergebnis, Vermögenswerte oder Kapitalstruktur für das laufende Geschäftsjahr habe die Entscheidung keinen wesentlichen Einfluss.

Trotz des gescheiterten Deals will das Unternehmen weiterhin nach Akquisitionsmöglichkeiten suchen, um seine Wettbewerbsfähigkeit im globalen Halbleitermarkt zu stärken.


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