Stellantis baut Stellen in Deutschland ab und schafft Jobs in den USA und Frankreich
Der Automobilkonzern Stellantis plant einen deutlichen Stellenabbau im Entwicklungszentrum von Opel in Rüsselsheim. Insgesamt sollen 650 Ingenieursstellen gestrichen werden – mehr als ein Drittel der technischen Belegschaft. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen den Aufbau neuer Arbeitsplätze in den USA und Frankreich an.
Die Kürzungen betreffen das Technologiezentrum am Standort Rüsselsheim, in dem derzeit rund 1.650 Ingenieure beschäftigt sind. Künftig soll die Organisation auf etwa 1.000 Mitarbeitende reduziert werden.
„Diese klar definierte Mission entspricht einer Organisation mit rund 1.000 Ingenieuren und steht im Einklang mit ihrer zukünftigen Rolle im globalen Entwicklungsnetzwerk“, erklärte ein Stellantis-Sprecher laut Medienberichten.
Der Transformationsprozess soll bis 2027 abgeschlossen sein. Die verbleibenden Mitarbeitenden sollen sich stärker auf strategisch wichtige Technologiefelder konzentrieren, darunter Fahrerassistenzsysteme, Batterietechnologien und KI-basierte Lösungen. Der Standort bleibt weiterhin für die Entwicklung der Marken Opel und Vauxhall verantwortlich.
Die Maßnahmen in Deutschland sind Teil einer umfassenderen Neuausrichtung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Konzerns. Parallel plant Stellantis, in den USA rund 2.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen und in Frankreich etwa 700 weitere Stellen aufzubauen.
Zusätzlich investiert das Unternehmen rund 120 Millionen Euro in die Modernisierung seines Werks im französischen Sochaux. Ein zentrales Projekt ist dabei der Bau einer neuen, vollständig elektrifizierten Lackieranlage.
Die Entwicklung zeigt, wie Stellantis seine globalen Ressourcen neu ausrichtet, um zukünftige Technologien zu stärken und gleichzeitig Kostenstrukturen anzupassen.


