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M12
© Toshiba
Elektronikproduktion |

Toshiba startet Sampling von 30–34 TB SMR-Nearline-HDDs

Toshiba Electronic Devices & Storage Corporation hat mit der Auslieferung erster Muster seiner neuen M12-Serie von 3,5-Zoll-Nearline-Festplatten begonnen. Die HDDs richten sich an Hyperscaler und Cloud-Anbieter und bieten Speicherkapazitäten von 30 bis 34 TB auf Basis von Shingled Magnetic Recording (SMR).

Die Serienentwicklung zielt darauf ab, den steigenden Speicherbedarf in Rechenzentren zu adressieren. Neben den SMR-Modellen plant Toshiba, im dritten Quartal 2026 auch Muster von HDDs mit Conventional Magnetic Recording (CMR) und Kapazitäten von bis zu 28 TB bereitzustellen.

Die M12-Serie basiert auf Toshibas eigenen Design- und Analysetechnologien und nutzt erstmals ein Glassubstrat für Nearline-HDDs. Dieses erhöht die mechanische Stabilität und ermöglicht gleichzeitig dünnere Bauformen.

Technologisch kombiniert Toshiba SMR mit der firmeneigenen FC-MAMR-Technologie (Flux Control Microwave-Assisted Magnetic Recording). Die Festplatten sind heliumgefüllt und erreichen eine maximale Datenübertragungsrate von 282 MiB/s, was einer Steigerung von etwa 8 % gegenüber der Vorgängergeneration entspricht. Gleichzeitig verbessert sich die Energieeffizienz pro Terabyte um rund 18 %.

Die Laufwerke sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und unterstützen eine jährliche Arbeitslast von 550 TB. Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTTF/MTBF) wird mit 2,5 Millionen Stunden angegeben, bei einer jährlichen Ausfallrate von 0,35 %.

Mit Blick auf zukünftige Entwicklungen plant Toshiba zudem den Einsatz von Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR) sowie Konfigurationen mit bis zu zwölf Datenträgern, um die Speicherkapazitäten weiter zu steigern.


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