Audi verzeichnet Absatzrückgang im ersten Quartal durch schwache Nachfrage in China und Nordamerika
Audi hat im ersten Quartal 2026 einen Rückgang seiner Fahrzeugauslieferungen um 6,1 % auf 360.106 Einheiten gemeldet. Hauptursache ist die schwächere Nachfrage in wichtigen Kernmärkten wie China und Nordamerika, berichtet Reuters.
In China, dem größten Einzelmarkt des Unternehmens, gingen die Auslieferungen um 12 % auf 127.109 Fahrzeuge zurück. Gründe dafür sind unter anderem eine Abschwächung des Automobilmarktes, das Auslaufen staatlicher Förderprogramme sowie laufende Modellwechsel.
Noch stärker fiel der Rückgang in Nordamerika aus, wo die Auslieferungen um 27 % auf 35.464 Fahrzeuge sanken. Hier wirkten sich insbesondere US-Importzölle sowie regulatorische Veränderungen belastend aus.
Europa entwickelte sich dagegen positiv: Die Auslieferungen stiegen um 5,9 % auf 123.724 Fahrzeuge und konnten damit einen Teil der Verluste in anderen Regionen ausgleichen.
In weiteren internationalen Märkten gingen die Verkäufe um 6,3 % zurück, was unter anderem auf geopolitische Spannungen und eine schwächere Nachfrage im Nahen Osten zurückgeführt wird.
Die Zahlen unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen für europäische Automobilhersteller in wichtigen globalen Märkten. Insbesondere China entwickelt sich zunehmend zu einem schwierigen Umfeld, während auch Handelsbarrieren und politische Faktoren in Nordamerika die Absatzentwicklung beeinflussen.




