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© Nexperia via Facebook
Elektronikproduktion |

Nexperias China-Sparte nähert sich vollständiger lokaler Chipproduktion

Die China-Einheit des Halbleiterherstellers Nexperia steht kurz davor, einen Großteil ihrer Chipproduktion vollständig lokal in China abzuwickeln. Das berichtet Asia Financial unter Berufung auf Unternehmensquellen.

Demnach könnte die Lokalisierung der Produktion bereits in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 erreicht werden. Dies betrifft auch Halbleiter, die in großem Umfang in der Automobilindustrie eingesetzt werden.

Hintergrund der Entwicklung ist eine zunehmende Entkopplung von globalen Lieferketten. Nachdem Lieferungen von Siliziumwafern aus europäischen Nexperia-Werken eingeschränkt wurden, hat die China-Einheit ihre Beschaffung auf inländische Anbieter umgestellt.

Ein Unternehmensvertreter erklärte, dass der Übergang von einer globalen zu einer vollständig lokalen Produktion im Wesentlichen abgeschlossen sei. Künftig sollen sämtliche Produkte auf Basis in China hergestellter Wafer gefertigt werden.

Die lokal produzierten Chips sollen dabei die gleichen Qualitätsstandards erfüllen wie zuvor aus internationalen Lieferketten bezogene Produkte.

Die Entwicklung steht im Zusammenhang mit geopolitischen Spannungen rund um Nexperia. Ein Eingreifen der niederländischen Regierung sowie Konflikte über Kontrolle und Technologietransfer hatten die Lieferketten belastet und teilweise zu Produktionsunterbrechungen in der Automobilindustrie geführt.

Mit der zunehmenden Lokalisierung baut Nexperias China-Geschäft nun eine eigenständigere Lieferkette auf – ein Schritt, der die Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Einschränkungen erhöhen und die Versorgungssicherheit im chinesischen Markt stärken soll.


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