Mercedes meldet Absatzrückgang im ersten Quartal
Mercedes-Benz hat im ersten Quartal 2026 einen Rückgang der Fahrzeugverkäufe verzeichnet, wobei insbesondere das Geschäft in China die Gesamtentwicklung belastete. Das berichtet Reuters.
Die weltweiten Pkw-Verkäufe des Konzerns gingen um rund 6 % auf etwa 419.400 Fahrzeuge zurück. Während Mercedes in Europa ein Wachstum von 7 % und in den USA sogar einen Anstieg von 20 % erzielen konnte, reichte dies nicht aus, um den starken Rückgang in China auszugleichen.
In China brachen die Verkäufe um 27 % ein. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem den intensiven Wettbewerb mit lokalen Premiumherstellern sowie eine aggressive Preisdynamik im Markt. Zusätzlich spielt die schrittweise Ablösung älterer Einstiegsmodelle eine Rolle, da Mercedes sein Produktportfolio derzeit überarbeitet.
Mercedes bezeichnet das Jahr 2026 daher als „Übergangsjahr“ für sein China-Geschäft, dem weltweit größten Automobilmarkt. Neue Modelle sollen helfen, die Marktposition künftig wieder zu stärken.
Positiver entwickelte sich hingegen der US-Markt, wo sich die Nachfrage nach einer schwächeren Phase im Vorjahr erholt hat. Höhere Auslieferungen an Händler und eine verbesserte Lagerhaltung trugen zur Stabilisierung bei.
Mit Blick nach vorn will Mercedes seine Strategie weiter anpassen, unter anderem durch stärkere Lokalisierung von Produkten und Wertschöpfung – insbesondere in wichtigen Märkten wie den USA.
Die aktuellen Zahlen unterstreichen die anhaltenden Herausforderungen für europäische Automobilhersteller in China, während andere Regionen kurzfristig für Ausgleich sorgen.





