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© Liviorki for Evertiq_PCB USA
Elektronikproduktion |

FCC erweitert „Covered List“ um ausländische Router

Die US-Regulierungsbehörde FCC hat ihre sogenannte „Covered List“ aktualisiert und erstmals alle im Ausland hergestellten Consumer-Router in die Liste aufgenommen. Damit gelten diese Geräte offiziell als potenzielles Risiko für die nationale Sicherheit.

Die Entscheidung basiert auf einer Bewertung durch US-Sicherheitsbehörden, wonach Router aus ausländischer Produktion erhebliche Cyber- und Lieferkettenrisiken darstellen können. Demnach könnten Schwachstellen in solchen Geräten genutzt werden, um Netzwerke zu stören, Spionage zu betreiben oder kritische Infrastrukturen anzugreifen.

Mit der Aufnahme in die „Covered List“ dürfen neue betroffene Router keine FCC-Zulassung mehr erhalten. Da eine solche Zulassung Voraussetzung für Import, Vertrieb und Nutzung neuer Geräte auf dem US-Markt ist, kommt dies faktisch einem Importverbot für neue Modelle gleich.

Bestehende Geräte sind von der Regelung nicht betroffen. Bereits zugelassene Router können weiterhin genutzt, verkauft und importiert werden.

Hersteller haben jedoch die Möglichkeit, eine sogenannte „Conditional Approval“ zu beantragen. In diesem Fall prüfen US-Behörden, ob bestimmte Produkte trotz ausländischer Herstellung keine unzumutbaren Risiken darstellen.

Die Maßnahme ist Teil einer breiteren Strategie der USA, ihre Kommunikationsinfrastruktur stärker abzusichern und Abhängigkeiten von ausländischen Technologien zu reduzieren. Besonders im Fokus stehen dabei potenzielle Risiken für kritische Infrastrukturen und die nationale Versorgungssicherheit.


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