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9th-Generation-V-NAND
© Samsung
Analysen |

TrendForce: Smartphone-Speicher soll 2026 trotz Preisdruck bei NAND-Flash wachsen

Das taiwanesische Marktforschungsunternehmen TrendForce erwartet für 2026 einen Anstieg der durchschnittlichen Speicherkapazität von Smartphones um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus einer Mitteilung von TrendForce vom 23. März hervor. Trotz steigender NAND-Flash-Preise rechnet TrendForce mit einer höheren durchschnittlichen Smartphone-Speicherkapazität, weil kleinere Kapazitäten schwerer verfügbar werden und KI-Funktionen in Premium-Geräten mehr Speicherplatz verlangen.

KI-Funktionen und der Rückzug kleiner NAND-Kapazitäten treiben den Speichertrend

Steigende NAND-Flash-Preise hatten eigentlich die Erwartung genährt, dass Smartphone-Anbieter ihre Speicherausstattung eher zurückfahren. TrendForce sieht nun die gegenteilige Bewegung: Weil NAND-Hersteller mit neuen Prozessgenerationen kleine Speicherdichten zunehmend aus dem Markt drängen, werden sie schwerer verfügbar. Gleichzeitig wächst in Premium-Smartphones der Bedarf an lokalem Speicher für KI-Funktionen; für Edge-AI-Anwendungen veranschlagt TrendForce 40 bis 60 GB Systemspeicher als Cache. Größere Kapazitäten rücken damit trotz Kostendrucks stärker in den Markt.

Apple und Huawei geben die Richtung vor, 256 GB rücken nach vorn

Besonders deutlich zeigt sich das laut TrendForce bei Apple und Huawei. Apple hebt beim iPhone 17 die Einstiegskapazität von 128 GB auf 256 GB an, Huawei treibt beim Mate 80 die stärkere Verbreitung von 512-GB-Varianten voran, um Offline-Anwendungen mit multimodaler KI zu unterstützen. Während Premium-Marken höhere Speicherkosten eher abfedern können, bleiben größere Kapazitäten im mittleren und unteren Segment häufiger ein Upgrade. Für Mainstream-Android-Smartphones könnte sich 256 GB bis Ende 2026 dennoch zunehmend zur neuen Standardgröße entwickeln.


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