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© Lyten
Elektronikproduktion |

Lyten plant Batteriefabrik bei Heide ab 2028 und stellt 1.000 Jobs in Aussicht

Das US-Batterieunternehmen Lyten will den ursprünglich von Northvolt geplanten Batteriestandort bei Heide übernehmen und dort ab 2028 die Produktion aufnehmen. Das geht aus einem Bericht des NDR vom 17. März 2026 hervor. Firmenchef Dan Cook hat die Pläne in dieser Woche in Schleswig-Holstein vorgestellt. Geplant ist laut Cook ein breiter angelegter Standort, der Batteriezellproduktion, Rechenzentrum und Batteriespeicher kombiniert.

Standort in Heide soll 2028 mit breiterem Batteriekonzept starten

Lyten will das Vorhaben nach Angaben von Dan Cook breiter aufstellen und über einen reinen Fokus auf Elektrofahrzeuge hinaus entwickeln. Geplant ist ein Standort für Batterien in verschiedenen Anwendungsfeldern, darunter Verteidigung, stationäre Energiespeicherung, Mobilität und Elektrofahrzeuge. Für die erste Phase stellt das Unternehmen rund 1.000 Arbeitsplätze für den Standort Heide in Aussicht. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, 2028 soll der Betrieb starten, so der NDR weiter.

Die Batteriefabrik soll kleiner ausfallen als das ursprüngliche Northvolt-Projekt, da Lyten statt einer klassischen Batteriefabrik eher einen breiter angelegten Industrial Hub vorsieht. Northvolt hatte ursprünglich rund 3.000 Jobs sowie Batteriezellen für bis zu eine Million Elektroautos pro Jahr angekündigt. 

Positives Signal aus Kiel, aber noch ohne feste Zusagen

In der Landespolitik fielen die Reaktionen unterschiedlich aus. Ministerpräsident Daniel Günther bewertete den von Dan Cook vorgestellten Zeitplan laut NDR grundsätzlich positiv, verwies aber zugleich darauf, dass weitere Fragen noch mit dem Bund geklärt werden müssten. Deutlich skeptischer äußerte sich die SPD-Opposition: Ihr wirtschaftspolitischer Sprecher Kianusch Stender sah in dem Besuch zwar ein wichtiges Signal, betonte aber, dass bislang weder Verträge unterschrieben noch verbindliche Zusagen vorlägen.

Ende Februar hatte Lyten bereits den insolventen schwedischen Teil von Northvolt übernommen. Der Kauf der deutschen Tochter ist aber noch nicht abgeschlossen.

 

 

 


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