Teradyne verklagt chinesischen Roboterhersteller wegen mutmaßlicher Technologiediebstahls
Teradyne Robotics A/S, eine Tochter des US-Unternehmens Teradyne, hat Klage bei einem deutschen Gericht gegen eine mit dem chinesischen Roboterhersteller Elite Robots verbundene Gesellschaft eingereicht. Hintergrund sind Vorwürfe der Urheberrechtsverletzung im Zusammenhang mit Software, die in den Systemen von Universal Robots eingesetzt wird.
Nach Angaben von Teradyne verfügt das Unternehmen über klare Belege für die Verletzung seiner geistigen Eigentumsrechte und will diese nun gerichtlich durchsetzen. Mit dem Schritt wolle man nicht nur eigene Technologien schützen, sondern auch ein Signal an die Branche senden.
Das Unternehmen warnt, dass eine unzureichende Durchsetzung von Schutzrechten weitreichende Folgen haben könne. Dazu zählen mögliche Auswirkungen auf Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Produktionsstandards innerhalb der europäischen Automatisierungsindustrie.
Jean-Pierre Hathout, Präsident der Teradyne Robotics Group, erklärte, das Vorgehen unterstreiche das Engagement des Unternehmens für den Schutz geistigen Eigentums sowie für sichere und hochwertige Automatisierungslösungen. Gleichzeitig rief er Industrie und Politik zu einem entschlosseneren Vorgehen gegen Schutzrechtsverletzungen auf.
Darüber hinaus teilte Teradyne mit, europäische Sicherheitsbehörden über Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Robotern des chinesischen Herstellers informiert zu haben. Weitere Details wurden nicht genannt.
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