Deutsches Space-Tech-Unternehmen ISPTech sammelt 5,5 Millionen Euro ein
Das deutsche Raumfahrttechnologieunternehmen ISPTech hat in einer Seed-Finanzierungsrunde 5,5 Millionen Euro eingesammelt. Mit den Mitteln will das Unternehmen seine Fertigungskapazitäten ausbauen, kritische Infrastruktur testen und die kommerzielle Einführung seiner Antriebslösungen beschleunigen.
ISPTech entwickelt Antriebssysteme, die Satelliten und Raumfahrzeugen eine flexible und präzise Manövrierfähigkeit im Orbit ermöglichen. Ziel ist es, fortschrittliche, nicht toxische Antriebstechnologien für operative Weltraummissionen bereitzustellen.
Die Finanzierungsrunde wurde von Join Capital angeführt. Weitere Investoren sind unter anderem High-Tech Gründerfonds (HTGF), Faber, First Momentum Ventures, Lightfield Equity, Final Frontier Liftoff, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie der Start-up BW Seed Fonds.
„Regelmäßiger, zuverlässiger und kostengünstiger Zugang zum All durch wiederverwendbare Raketen ist heute möglich“, sagte CEO und Mitgründer Lukas Werling. „Das eigentliche Ökosystem im Orbit wird jedoch erst durch Mobilitätslösungen für Satelliten und Raumfahrzeuge erschlossen.“
CTO und Mitgründer Felix Lauck betonte, dass viele Raumfahrttechnologien zwar auf dem Papier überzeugten, sich jedoch erst im Orbit bewähren müssten. Antriebssysteme seien grundlegend für nahezu alle Aktivitäten im All und müssten unter realen Bedingungen zuverlässig funktionieren.
Mit der Finanzierung will ISPTech seine Technologien schneller in operative Anwendungen überführen und seine Position im wachsenden Markt für In-Orbit-Mobilitätslösungen stärken.



