Hensoldt plant Ausbau von Entwicklungs- und Produktionskapazitäten in Aalen
Der Sensor- und Verteidigungselektronikhersteller Hensoldt treibt den Ausbau seiner Entwicklungs- und Produktionskapazitäten im Ostalbkreis voran. Im Mittelpunkt der Planungen steht eine mögliche Erweiterung auf dem sogenannten Triumph-Areal in Aalen. Davon berichtete das Unternehmen am 6. März. Hintergrund der Expansionspläne ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Sensorlösungen und optoelektronischen Systemen, insbesondere im Geschäftsbereich Optronics. In diesem Segment entwickelt Hensoldt unter anderem hochpräzise Ziel- und Aufklärungssysteme für militärische Plattformen.
Hensoldt prüft Triumph-Areal in Aalen für Ausbau seiner Optronik-Kapazitäten
Hensoldt treibt den Ausbau seines Optronik-Geschäfts voran und richtet den Blick dabei auf ein neues Gelände in Aalen. Im Zentrum der Überlegungen steht das sogenannte Triumph-Areal. Der Technologiekonzern führt dazu bereits fortgeschrittene Gespräche mit den Eigentümern der Fläche sowie mit dem Projektentwickler Ten Brinke.
Auf dem Areal könnten zusätzliche Kapazitäten für Entwicklung, Produktion, Integration und Instandhaltung entstehen. Auch neue Büroflächen und Montagebereiche für optische und optoelektronische Komponenten sind im Gespräch. Hensoldt reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Sensorlösungen und Optroniksystemen. In diesem Technologiefeld arbeiten optische Verfahren und Elektronik eng zusammen, etwa in präzisen Beobachtungs- und Zielsystemen.
Der Ausbau würde vor allem den Geschäftsbereich Optronics mit Hauptsitz in Oberkochen stärken. Dort entwickelt Hensoldt unter anderem Sensor- und Aufklärungssysteme für militärische Plattformen. Die Erweiterung würde zugleich mehrere hundert zusätzliche Arbeitsplätze im Ostalbkreis schaffen, heißt es in der Mitteilung weiter. Gleichzeitig soll der Industriestandort im Ostalbkreis langfristig weiter an Gewicht gewinnen.
Christina Canitz, Head of Optronics Division bei HENSOLDT, erklärte: „Das Triumph-Areal in Aalen bietet aus heutiger Sicht sehr gute Voraussetzungen für die Erweiterung unserer Entwicklungs- und Produktionskapazitäten im Bereich Optronics. Die Region verfügt über eine starke industrielle Basis, ausgewiesene Fachkompetenz und eine leistungsfähige Infrastruktur. Vor dem Hintergrund unseres anhaltenden Wachstums prüfen wir diesen von uns präferierten Standort mit hoher Priorität. Gleichwohl befinden wir uns weiterhin in laufenden Abstimmungen, sodass finale vertragliche Vereinbarungen noch ausstehen.“



