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© Rosenberger
Elektronikproduktion |

Rosenberger investiert 122,3 Millionen Euro in den Ausbau seiner Elektronikproduktion in Ungarn

Der Elektronikhersteller Rosenberger treibt den Ausbau seiner Fertigung in Ungarn mit einer umfangreichen Investition voran. Davon berichtete die Hungarian Investment Promotion Agency (HIPA) am 10. März 2026. Insgesamt fließen rund 122,3 Millionen Euro in neue Produktionskapazitäten und moderne Fertigungstechnik an mehreren Standorten. Ziel ist es, die steigende Nachfrage nach Komponenten für datenintensive Elektronikanwendungen zu bedienen. Im Fokus stehen dabei Lösungen für Hochfrequenz-Datenübertragung, die unter anderem bei Tests von KI-Chips eingesetzt werden.

Neue Produktionshalle und zusätzliche Fertigungskapazitäten an drei Standorten

Rosenberger baut seine Werke in Jászárokszállás, Jászberény und Nyírbátor deutlich aus und investiert dafür insgesamt 122,3 Millionen Euro. Kern des Projekts ist der Bau einer neuen Produktionshalle mit einer Fläche von 25.000 Quadratmetern. Gleichzeitig erweitert das Unternehmen seine Fertigung um zusätzliche Anlagen und moderne Produktionstechnik.

Mit den neuen Produktionskapazitäten baut Rosenberger auch die Fertigung von Hochfrequenz-Datenübertragungskabeln aus. Diese Komponenten werden unter anderem in Testsystemen für KI-Chips eingesetzt und sind ein zentraler Bestandteil datenintensiver Elektronikanwendungen.

Mit der Erweiterung entstehen 200 neue Arbeitsplätze in der Region. Rund 420.000 Euro fließen laut HIPA außerdem in ein Energieprojekt zur Erzeugung und Speicherung erneuerbarer Energie an den Standorten.

Kooperationsvereinbarung mit Ungarn soll Standortentwicklung vorantreiben

Hinter dem Ausbau der Rosenberger-Standorte in Ungarn steht die jüngste strategische Kooperation mit der ungarischen Regierung. Wie Rosenberger am 2. März mitteilte, hatten beide Seiten bereits am 12. Januar 2026 in Jászárokszállás eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, die langfristige Präsenz der Rosenberger-Gruppe im Land weiter auszubauen und die Entwicklung der ungarischen Standorte zu unterstützen. Geplant ist unter anderem eine intensivere Zusammenarbeit bei Innovation und Forschung, bei der Ausbildung von Fachkräften sowie beim Aufbau regionaler Lieferketten.

Tibor Czakó, Geschäftsführer der ungarischen Rosenberger-Gesellschaften, sagte: „Rosenberger hat sein Engagement für Ungarn über Jahrzehnte hinweg unter Beweis gestellt und zur Leistungsfähigkeit der ungarischen Wirtschaft beigetragen. Die unterzeichnete strategische Kooperationsvereinbarung wird unsere Beziehungen weiter stärken und neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit eröffnen.“

 


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