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Elektronikproduktion |

NKT unterzeichnet 6-Milliarden-Euro-Kupferliefervertrag mit KGHM Polska Miedź

Der dänische Kabelhersteller NKT hat sein langfristiges Kupferlieferabkommen mit dem polnischen Bergbau- und Hüttenunternehmen KGHM Polska Miedź verlängert. Der neue Vertrag sichert die Lieferung von in Europa produziertem Kupfer für den Zeitraum 2028 bis 2036 und hat ein geschätztes Volumen von rund 6 Milliarden Euro.

Die Vereinbarung verlängert den bestehenden Vertrag um neun Jahre. Das aktuelle Lieferabkommen zwischen beiden Unternehmen läuft noch bis Ende 2027.

NKT zufolge unterstützt der erneuerte Vertrag den steigenden Kupferbedarf des Unternehmens, das seine Produktionskapazitäten ausbaut, um der weltweit hohen Nachfrage nach Energiekabellösungen gerecht zu werden. Durch den langfristigen Zugang zu Kupfer aus europäischer Produktion will NKT seine Abhängigkeit von Marktvolatilität und geopolitischen Risiken verringern und zugleich die Resilienz seiner Wertschöpfungskette stärken.

KGHM deckt die gesamte Kupfer-Wertschöpfungskette ab – vom Bergbau über das Schmelzen und Raffinieren bis hin zum Recycling und zur Herstellung von Walzdraht. Im Rahmen der Vereinbarung wird NKT einen erheblichen Teil seines künftigen Kupferbedarfs aus den europäischen Aktivitäten von KGHM beziehen.

In einer Pressemitteilung erklärte NKT-CEO Claes Westerlind, dass die erweiterte Partnerschaft die langfristige Versorgungssicherheit gewährleiste und eine stabile Grundlage für das weitere Wachstum des Unternehmens schaffe. Zudem stärke das Abkommen die Robustheit der Lieferkette.

Nach Angaben der Unternehmen entspricht die durch die Vertragsverlängerung abgedeckte Kupfermenge der Produktion eines Installationskabels, das die Erde 1.000-mal umspannen könnte.

Die Verarbeitungsanlagen und Hütten von KGHM sind nach dem Copper Mark-Standard zertifiziert. Zudem hat das Unternehmen angekündigt, die CO₂-Intensität seiner Kupferprodukte während der Vertragslaufzeit weiter zu reduzieren.


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