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Analysen |

TrendForce: HBM4 vor Validierung im Q2 2026

Laut einer aktuellen Analyse von TrendForce wird die nächste Generation des High-Bandwidth-Memory (HBM4) voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 die Validierungsphase abschließen. Die steigende Nachfrage nach Grafikprozessoren (GPUs) für künstliche Intelligenz (KI) und beschleunigte Rechenzentren treibt diesen Trend voran.

TrendForce zufolge befinden sich die drei führenden Speicheranbieter – Samsung, SK hynix und Micron – in den finalen Validierungsphasen für ihre HBM4-Produkte. Samsung wird aufgrund seiner etablierten Produktstabilität voraussichtlich als erster Lieferant die Zertifizierung abschließen, gefolgt von SK hynix und Micron. Gemeinsam sollen diese drei Hersteller die Lieferkette für NVIDIA-Systeme mit HBM4-Speicher prägen.

Der Analyse zufolge hat die rasante Ausweitung von KI-Workloads, insbesondere bei nordamerikanischen Cloud-Service-Providern (CSP), die Nachfrage nach HBM-Speicher seit Ende 2025 deutlich verstärkt. NVIDIAs kommende Rubin-Plattform gilt als zentraler Wachstumsmotor für HBM4, da CSPs weiterhin große KI-Serverkapazitäten bereitstellen.

Auf der Angebotsseite verschärft sich jedoch die Engpasslage bei Speicherchips. Die Preisentwicklung für herkömmliche DRAM-Produkte ist seit dem vierten Quartal 2025 stark angestiegen, wodurch sich die bisherige Margenstärke von HBM gegenüber klassischem DRAM verringert hat. Infolgedessen kalibrieren Speicherhersteller ihre Kapazitätsallokation zwischen HBM- und DRAM-Produkten neu, um sowohl Umsatzwachstum als auch vertragliche Kundenverpflichtungen auszubalancieren.

TrendForce erwartet, dass NVIDIAs Speicherstrategie von einer Diversifizierung bei den Lieferanten profitieren wird. Da keiner der drei Speicherhersteller allein die gesamte HBM4-Nachfrage bedienen kann, soll ein Multi-Supplier-Ansatz die Versorgungssicherheit und Marktchancen verbessern.

Samsung dürfte nach der Validierungsphase als erster mit abgestufter Massenproduktion beginnen, SK hynix soll seine starke Position durch langjährige Partnerschaften mit NVIDIA weiter ausbauen, und auch Micron wird voraussichtlich bis Mitte 2026 die HBM4-Zulassungen abschließen.


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