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Elektronikproduktion |

AT&S finanziert neue Mikroelektronik-Forschungsgruppe an der TU Graz

Der österreichische Leiterplatten- und IC-Substrathersteller AT&S finanziert die Einrichtung einer neuen Forschungsgruppe für Mikroelektronik an der Technischen Universität Graz (TU Graz). Der Fokus liegt auf IC-Substraten und Advanced-Packaging-Technologien.

Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung mitteilte, ist die Initiative auf fünf Jahre angelegt und soll interdisziplinäre Forschung und Lehre im Bereich Substrat- und Packaging-Technologien stärken. Diese gelten als zentrale Bausteine für Halbleitersysteme der nächsten Generation.

Die Forschungsgruppe wird an drei Instituten der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Graz verankert: am Institut für Elektronik, am Institut für Elektrische Antriebe und Leistungselektronische Systeme sowie am Institut für Hochfrequenztechnik.

AT&S finanziert im Rahmen der Initiative zwei Doktorandenstellen, eine Postdoc-Position sowie eine Karriereprofessur. Ziel ist der Aufbau einer international sichtbaren Forschungsgruppe, die innovative Ansätze im Bereich IC-Substrate und Advanced Packaging entwickelt. Neben Forschungsaktivitäten umfasst das Programm auch Lehrveranstaltungen und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Nach Unternehmensangaben ergänzt die Initiative die eigene F&E-Strategie. AT&S hatte 2025 in Leoben ein Kompetenzzentrum für Forschung, Entwicklung und IC-Substratproduktion eröffnet, das als erstes seiner Art in Europa bezeichnet wird.

Advanced Packaging und IC-Substrate gewinnen zunehmend an Bedeutung, da Leistungssteigerungen bei Chips nicht allein vom Halbleiterdesign abhängen, sondern maßgeblich von der Systemintegration auf Packaging-Ebene beeinflusst werden.


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