EU-Kommission legt Aktionsplan zur Abwehr von Drohnenbedrohungen vor
Die Europäische Kommission hat einen neuen Aktionsplan vorgestellt, um auf wachsende Sicherheitsrisiken durch Drohnen zu reagieren. Ziel ist es, kritische Infrastrukturen, öffentliche Räume und den europäischen Luftraum besser vor unbefugten oder missbräuchlichen Drohneneinsätzen zu schützen.
Mit der zunehmenden Verbreitung ziviler und kommerzieller Drohnen sieht die Kommission einen steigenden Handlungsbedarf im Bereich Sicherheit und Gefahrenabwehr. Der Aktionsplan umfasst Maßnahmen zur verbesserten Überwachung, Identifizierung und Registrierung von Drohnen sowie zur Entwicklung technischer Gegenmaßnahmen.
Ein zentraler Bestandteil der Initiative ist die stärkere Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Gemeinsame Risikoanalysen, schnellere Informationsflüsse und koordinierte Reaktionsmechanismen sollen helfen, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und effizient zu begegnen.
Darüber hinaus will die Kommission technische Innovationen im Bereich Drohnenerkennung und -abwehr fördern. Dazu gehören unter anderem Systeme zur elektronischen Identifikation, Überwachung sensibler Zonen sowie Technologien zur Neutralisierung unbefugter Drohnen.
Auch Schulungs- und Zertifizierungsprogramme für Behörden und Betreiber sollen ausgebaut werden, um ein einheitliches Sicherheitsniveau innerhalb der EU zu gewährleisten. Die Maßnahmen zielen darauf ab, sowohl kurzfristige Risiken zu adressieren als auch langfristig eine robuste europäische Sicherheitsarchitektur im Umgang mit Drohnentechnologien zu etablieren.
Die Kommission betont, dass Drohnen zwar erhebliche wirtschaftliche und technologische Vorteile bieten, gleichzeitig aber neue Herausforderungen im Bereich Sicherheit und Regulierung mit sich bringen.


